Samstag, 27. September 2008

Teamorganisation - Zwischenergebnis und weiterer Verlauf

Es ist Samstag, der 27. September 2008. Zeit um die Arbeit von starz production in der gesamten Woche (22.09.08 – 28.09.08) zu rekapitulieren.

Vorher jedoch kurz der bisherige Verlauf unserer Arbeit (siehe Einträge):

17. September Team Meeting I

Idee des Filmprojekts

19. September Team Meeting II

Szenenauswahl / grobe Szenenbeschreibung

21. September Skype Konferenz

Drehorte und Requisiten

Anmerkung: Leider mussten wir feststellen, dass Skype zwar eine gute Erfindung ist, jedoch noch nicht geeignet schnell Informationen auszutauschen. Es dauerte ca. drei mal so lang als ein Gespräch Face to Face. Wir haben schließlich doch E-Mail und analoges Telefon bzw. Mobiltelefon genutzt.


Ab dem 18. September, also ein Tag nach unserem ersten Team-Treffen, wurden jeden Tag sehr ausführliche E-Mails geschickt. Es dauerte wirklich sehr lange bis alle 11 Teammitglieder per E-Mail reagierten und Lösungen gefunden werden konnten.

Eine exemplarische E-Mail ist im vorherigem Post zu finden. Dabei wird deutlich, dass andauernd neue Fragen aufkamen und sich die Gruppe erst einmal organisieren musste. Aus diesen Erfahrungen haben wir beschlossen uns vorrangig persönlich zu treffen und vorerst nur wenige, kürzere E-Mails zu schicken um die Handlungsfähigkeit zu erhöhen.

Unser Treffen brachte dann auch schnell Antworten auf die Fragen der E-Mail. Für alle 11 Gruppenmitglieder das Wichtigste hier noch einmal zusammengefasst:

Der Ansprechpartner Carsten Jezewski ist von 9.00 – 13.00 Uhr in Raum W115 anwesend und steht uns dort für die Ausleihe bereit.

Das Lichtset befindet sich in einer Auswahlliste im Dispotool.

Die Kameras dürfen nur drei Tage an einem Stück ausgeliehen werden.

Jede Gruppe darf sich nur eine Kamera ausleihen (dazu später).


Nun zur Kalenderwoche 39 (22.09.08-28.09.08):

Die Woche war geprägt von schriftlichen Arbeiten. Am Montag haben wir das Exposé und den Drehplan erstellt. Für das Exposé haben wir unsere Unterlagen aus dem Fach Medienökonomie hervorgeholt um dort nachzuschauen, welche Dinge zu beachten sind. Zusätzlich haben wir Seiten aus dem Skript videoproduktion.pdf ausgedruckt um uns einen Überblick für die gesamte Woche zu verschaffen, sodass Arbeiten verteilt werden konnten.

Die weiteren Stichpunkte lauten dabei: Treatment, Storyboard, Drehzeiten, Kalender, Drehnotizen, Motivliste, Stabliste etc.
Anmerkung: Alle Dateien werden vor unseren Hauptdrehtagen veröffentlicht (Termine siehe im weiteren Verlauf des Posts).

Am Dienstag, den 23. September haben wir uns eine Kamera von Sony samt zugehörigem Stativ ausgeliehen. Eigentlich wollten wir zwei Kameras (wie empfohlen) ausleihen. Die Information der anderen Gruppen, sie alle hätten zwei Kameras bekommen, veranlasste uns noch einmal beim Medienzentrum vorbeizuschauen. Leider war Herr J. nicht persönlich anwesend und sein Vertreter wollte sich verständlicherweise nicht über seine Anweisungen hinwegsetzen. Somit musste starz production mit einer Kamera losziehen.

So schlimm war es dann doch nicht. Denn am Mittwoch, den 24. September, hatten wir schon genügend Equipment zu tragen. Der Mittwoch war auch eher als Probedreh gedacht. Unseren vorläufigen Drehplan (von Montag) hatten wir zwar schon auf dem mitgebrachtem Laptop zur Verfügung, jedoch mussten wir uns erst mal mit der Technik vertraut machen. Das fing mit dem Aufbau des Stativs (und wie man die Kamera darauf befestigt!) an. Die Tatsache, dass alle 11 Teammitglieder es am besten wussten, vereinfachte die Tatsache nicht, war aber manchmal auch sehr spaßig.

Zum Glück hatten wir die Bedienungsanleitungen auf einem USB-Stick gesichert, sodass wir alle Probleme zum Beispiel mit dem Ton lösen konnten:

Das externe Mikrofon funktioniert nicht! Wo ist der Köpfhörerausgang?

Lösung der Bedienungsanleitung:

An dem Pegel im Menü der Kamera konnten wir erkennen, dass kein Signal ankommt. Ein Teammitglied hat also ein neue Batterie gekauft.
Und den Kopfhörerausgang hätten wir ohne das beschreibende Bild der Anleitung nie gefunden!


An dem Tag konnten wir demnach erste Aufnahmen nach Drehplan machen. Wie gesagt stand jedoch das Ausprobieren im Vordergrund. Die ergänzenden und finalen Drehtage werden nächste Woche am Montag und Dienstag (29. / 30. September) stattfinden.


In der Vorlesung danach hatten wir also Material, das wir überspielen (bzw. capturen) konnten. Wir konnten nach der Einführung erste Schritte in Apples Final Cut Pro nachvollziehen. Ferner haben wir gesehen, dass zum teil schon einige brauchbare Aufnahmen gemacht worden. Deutlich wurde uns auch, wie Einstellungen an der Kamera die Aufnahmen beeinflussen. Es war am Filmmaterial stets erkennbar, wenn jemand eine Einstellung eingestellt (verstellt) hat.

Morgen, am Sonntag den 28.September werden wir die Dateien wie z.B. Expose, Drehplan, Requisite etc. einstellen.

Resumeé: Die Woche war für uns vielleicht nicht so spannend wie für andere Gruppen, die schon mit dem Drehen begonnen haben. Wir haben jedoch wertvolle Erkenntnisse im Umgang mit der Technik gesammelt und haben eine solide Basis auf der wir die Filmaufnahmen aufbauen können.

Samstag, 20. September 2008

19. September - Team Meeting II

In den Räumlichkeiten der Weyerstraße fand heute das zweite Meeting der starz production statt.
Es galt eine grobe Szenenauswahl und -beschreibung zu entwickeln.

Des Weiteren wurden die ersten Drehorte festgelegt und über nötige Requisiten gesprochen.

Nächstes Meeting wird am 21. September in Form einer Skype-Konferenz stattfinden, indem die Themen "Drehorte, Requisiten" vervollständigt und veröffentlicht werden.

Thema des übernächsten Meetings (23. September) wird vorraussichtlich die Schauspielerwahl und eine detaillierte Beschreibung der Charaktere beinhalten.

Folgend, das Ergebnis der Szenenauswahl:

Szene 1:
Person1, ein Geschäftsmann, findet am morgen 50€ in der Nähe eines Polizeireviers.
Er überlegt das Geld abzugeben, entscheidet sich jedoch dagegen und behält es.
Daraufhin geht er zu einem Kiosk, an dem er sich eine Zeitung kauft.
Der Schein wird über den Tresen geschoben und in die Kasse gelegt.

Szene 2:
Person2, ein Student, kommt kurz darauf in den Kiosk um sich Zigaretten zu kaufen.
In Form von Wechselgeld gelangt er an den 50€ Schein.

Szene 3:
Der Student geht in eine Videothek um sich einen Film auszuleihen und zahlt mit dem Schein. Person3, der Mitarbeiter, schaut zur Kasse (nachdem der Student gegangen ist), steckt den Schein jedoch in seine Hosentasche.

Szene 4:
Der Mitarbeiter geht in das Bordell (Pascha) und steckt den 50€ Schein einer Prostituierten für erbrachte Dienste in den Ausschnitt.

Szene 5:
Person4, die Prostituierte, besucht einen Dealer (Person5), um an Drogen zu gelangen, zahlt diese mit den 50€ und verlässt die Szene.
Der Dealer, selbst drogenabhängig, konsumiert mit Hilfe des Scheines auf einer Toilette Kokain.

Szene 6:
Der Dealer taumelt durch eine dunkle Gasse und wird Opfer eines Raubüberfalls. Der Dieb (Person6) flüchtet mit den 50 Euro.

Szene 7:
Ein kleines Mädchen feiert ihren Geburtstag (Person7) in einem dekorierten Raum.
Sie bekommt von dem Dieb (Person6), der nun überspielt stilvoll und seriös ausschaut, die 50€ geschenkt.

Mittwoch, 17. September 2008

17. September - Team Meeting I

Es ist der 17. September. Wir befinden uns im Medienzentrum der RFH.
Die strategische Konzeption steht fest und ein ausführliches Team-Brainstorming führte zur ersten Idee unseres Kurzfilms:

"Die Reise eines Geldscheins"

Wir werden versuchen, einen 50 Euro Schein, 24 Stunden lang, zu begleiten.

Unser Ziel ist es, einen gesellschaftlich relevanten Film zu machen und dies mit gesellschaftlich provokanten Mitteln zu erreichen.

Der Schein wird durch die verschiendensten Hände und Schichten gleiten.
Die Reise beginnt im Stadtzentrum und endet in sozialen Brennpunkten.