Freitag, 28. November 2008

Grober Überblick über den Verlauf des Schnitts


In diesem Post möchten wir kurz die Routinearbeiten des Schnitts erläutern. Die folgenden Arbeitsschritte wiederholten sich ständig und gelangen (meistens) problemlos.

Zum routinemäßigen Schnitt des Videos:

Auf das Intro (siehe vorherigem Post) folgt der Haupteil, der mit dem Song der H-Blockx unterlegt ist. Durch den Song ist es uns möglich gewesen schnelle Schnitte zu setzen und die Schnelligkeit der Sportart zu verstärken. Um die Arbeitsweise zu optimieren, haben wir die Hot Keys b (für die Klinge), a (für Auswahl) und Space (für Play) benutzt. Probleme gab es ab und zu, nämlich wenn man einzelne Clips getrimmt hatte. Denn dann verschoben sich manche Spuren nach links. Dieses Problem konnte jedoch durch das Schloss, welches sich links neben den Spuren befindet, behoben werden, so dass man einige Spuren sperren konnte. Die Clips blieben dann auch dort, wo sie hingehörten. Um die Clips besser zu trimmen kann man den Maßstab unten links mit einem Rad verändern. Wenn man dieses nach links zieht, geht man weiter ins Detail und kann den Clip besser schneiden. Ebenso haben wir rausgefunden, dass man mit den Pfeiltasten auf der Tastatur schnell an den Anfang und ans Ende des Videos springen kann. So erspart man sich die lästige Aufgabe immer mit der Maus den Balken unter den Spuren nach links oder rechts zu ziehen.

Um sehr viele Spuren zu vermeiden haben wir teilweise die Audiospuren von den Videospuren getrennt. Dazu muss man auf ein kleines Symbol rechts oberhalb der Spuren klicken. Im Gegenzug, wenn dieses Symbol aktiviert ist, hat man nicht das Problem, dass die Audiospur zur Videospur eventuell unsynchron ist. Neben diesem Symbol befindet sich ein weiteres Symbo mit der Funktion: Einrasten. Mit dieser Funktion lassen sich die Clips ohne Probleme aneinander legen ohne dass die Gefahr besteht, dass die Clips überlappen und der Schnitt an der richtigen Stelle "kaputt" geht.

Zu den schnellen Schnitten haben wir zusätzlich Effekte auf die Clips gelegt, die hauptsächlich Video- und Audioübergänge waren. Mit den Audioüberblendungen war es uns möglich die Geräusche harmonischer zu starten und ausklingen zu lassen. Die additiven Videoüberblendungen haben den Vorteil eine Transparenz der Clips herzustellen. Wenn man dann zwei Spuren mit Clips gefüllt hat, erzeugt man so einen schöneren Übergang als die einfache Ein- und Ausblendung.
Durch einen Doppelklick kann man die Effekte dann im Fenster Viewer noch weiter bearbeiten, um zum Beispiel die Dauer des Effektes zu verändern. Im Viewer kann man zusätzlich die Geschwindigkeit, die Größe und die Transparenz der Clips verändern. Mit Hilfe der Transparenz kann man mehrere Szenen, die in verschiedenen Spuren übereinander liegen, sichtbar machen.

Der Höhepunkt im Haupteil ist ein Tor der DEG und der "kleinen" Prügelszene während des Spiels. Aufgrund der vorgegebenen 100 Sekunden Gesamtlänge mussten wir hier sehr stark selektieren. Der Höhepunkt wird unterstützt durch sehr viele O-Töne, die ebenfalls den gesamten Videoverlauf dominieren.

Der Schlussteil zeigt weitere Spielszenen, das Abklatschen der DEG-Spieler mit ihrem Torwart und die Handshakes mit der gegnerischen Mannschaft. Geschnitten wure demnach in chronologischer Reihenfolge, also genau so wie der spätere Film aussehen wird. Unterlegt ist das Ganze mit dem Kommentar des Co-Trainers zum Spiel, der auch die Schlussszene darstellt.

Der folgende Post wird genauer auf die Einzelheiten des Schnitts unter Verwendung der wichtigsten Screenshots eingehen.

Montag, 24. November 2008

Beginn des Schnitts - erste Handgriffe am Rohmaterial

Nachdem alle vier Kamerateams ihr Material in den letzten Tagen gecaptured hatten, starteten wir heute am 21. November mit dem ersten Schnitttag.

In chronologischer Reihenfolge begannen wir mit dem Intro.
Verschiedene Video und Audio Spuren wurden getrennt und unterschiedlich kombiniert.
Der Film startet mit einem Zoom auf den ISS-Dome, während der Stadionsprecher das Spiel ankündigt.

Um den Einlauf atmosphärisch zu inszenieren, entschlossen wir uns an fünf Stellen die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Des Weiteren verwendeten wir für das Intro folgende Effekte:
Additive Überblendungen, um den Fahnenschenk langsam transparent wirken zu lassen und Ein- und Ausblendungen, um die Schnitte zu harmonisieren.
Das Intro ist durchgehend durch O-Töne geprägt.

Im anschließenden Hauptteil wollen wir die Spielszenen allerdings zusätzlich zum O-Ton mit Musik von den H-Blockx untermalen. Unter folgendem Link ist das Musikvideo erreichbar:

http://www.youtube.com/watch?v=VO_MYxRYdoE

Der erste Schnittag diente uns primär dafür, uns wieder langsam an das Schnittprogramm zu gewöhnen.

Mittwoch, 19. November 2008

Termine

Am 19. November wurde der Großteil der Bänder mit folgenden Einstellungen digitalisiert bzw. gecaptured: anamorphotisch; PAL; Log und Aufnehmen in Apples Final Cut Pro.

Nächste Termine: Beginn des Schnitts - 21. November und 24. November.

Drehberichte – Erfahrungen der einzelnen Teams


Um Punkt 4 Uhr Nachmittags hatten wir endlich das gesamte Equipment beisammen und in den Autos verstaut. Also machten wir uns auf den Weg nach Düsseldorf, zum ISS-Dome. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Gasthaus zur goldenen Möwe ;-) konnten wir gegen halb 7 mit unseren frischen Pressepässen die Arena betreten.

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Kamera 1 – Nils und Alex (bezeichnen sich selbst als „Super Crew“)

Nach einer kurzen Einweisung Feldmanns positionierten Alex und Ich uns in der rechten unteren Ecke der Eisfläche, direkt am Plexiglas. Anfangs hatten wir ein bisschen Bedenken, den Premiere-Leuten in die Quere zu kommen, von denen sich ein Kameramann ebenfalls hier breit gemacht hatte. Doch nachdem wir uns mit einem Tier von Ordner angefreundet hatten, der hier zur Bewachung der Iserlohner Ultras abgestellt war, fühlten wir uns sicher. Wir begannen unser Stativ aufzustellen und einzustellen. Dies ging fix, da uns die Wasserwaage und der Rand der Bande zur Orientierung dienten. Dann setzten wir die Kamera ein. Das Erste, was uns entgegenblinkte, als wir die Kamera einschalteten, war der leere Akku. Also schnell eine Steckdose in den Pressegängen gesucht, um den Ersatzakku schon mal zu laden. Noch schnell Weißabgleich und Format eingestellt und dann ging es auch schon los.

Im ersten Drittel des Spiels versuchten wir noch, beide Spielhälften zu filmen, jedoch viel das ständige Schwenken, Zoomen und Scharfstellen der Kamera zu schwer. Ab dem zweiten Drittel konzentrierten wir uns daher nur noch auf unsere Hälfe, arbeiteten nur noch mit Kameraschwenks und ließen die komplizierten und fürs Auge sowieso zu anstrengenden Zooms weg.
Insgesamt war es sehr schwer, das Spielgeschehen einzufangen, aber wir waren uns bewusst, dass man bei vier Kameras à eine Stunde Videomaterial schon genug Szenen für einen 100 Sekunden Film zusammen bekommen würde und so drehten wir beherzt drauf los.

Zu den Höhepunkten gehörten dann ein Penalty und eine große Schlägerei im letzten Drittel.
Schwierigkeiten waren noch eine Schrift auf der Scheibe, bei der wir immer darauf achten mussten, dass sich die Kamera nicht auf diese fokussierte (daher hatten wir größtenteils den Autofokus auf Off) und dass Fans nicht in unser Bild laufen.

Kamera 4 – Sebastian und Sandra

Kaum im ISS Dome angekommen, begannen wir mit unseren eingeteilten Zweierteams die Positionierung der Kamera. Der eigentliche Positionsplatz unserer Kamara, der bereits mit dem Pressesprecher Herrn Feldmann abgesprochen wurde, konnte so leider nicht realisiert werden. Die uns zur Verfügung stehende Tribüne, die als Filmpodest eingeplant war, wurde während des Aufbaus von der Security nicht genehmigt. Somit mussten wir unseren geplanten Standort verlassen und auf noch höheres Terrain steigen. Was uns oben erwartete, war eine sehr weite Sicht auf das Spielfeld. Demzufolge war eine gesamte Einfassung des Spieles möglich. Um spezifische Spielszenen einzufangen, musste der Zoom der Kamara öfters eingesetzt werden, auch im Hinblick auf die Erfassung der Emotionen und der Stimmung des Fans.

Um wichtige Spielsequenzen in der Nachbearbeitung schneller zu finden, machten wir uns im Verlauf des gesamten Spieles Notizen.

Kamera 3 – Jörg und Uwe

Unsere Kamera-Position im ISS-Dome konnte zu Anfangs auch nicht eingehalten werden, da Sicherheitsbedenken im Bezug auf dem Fluchtweg geäußert wurden. Vorschriftsgemäß stellten wir uns ein paar Meter zur Seite, um die anwesenden Sanitäter zufrieden zu stellen. Neben uns hatte sich auch ein leidenschaftlicher Kameramann der DEG eingerichtet. Dieser war im Nachhinein betrachtet Gold wert, denn er löste folgendes Problem: Auf dem Eis waren alles Streifen zu erkennen, der Kameramann sagte uns, dass wir auf „Zebra“ drücken müssen. Diese Info gaben wir direkt an Kamera 4 weiter, die dasselbe Problem hatten. Wir wechselten uns zwischen filmen und "Notizen machen" ab und es entstand ein „professioneller Workflow“. Der Dreh hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir möchten die Erfahrung , so nah an einem der artigen Sportereignis gewesen zu sein, nicht mehr missen.

Kamera 2 – Georg und Christian

Wir nahmen unsere vorgegebene Position ein und wollten entspannt aufbauen. Leider gab es einen Zwischenfall mit dem Audiorekorder, sodass wir uns auch noch damit beschäftigen mussten (siehe Audio). Nun waren Georg und ich doch ein bisschen in Zeitnot, und als wir letzte Einstellungen nach Weißabgleich und Fokus im Kameramenü tätigen wollten, ging auch schon das Licht für die Lasershow aus. Nun konnten wir die Knöpfe nicht mehr erkennen. Da das Bild sehr dunkel war entschieden wir uns, wie am morgen von Herrn J. gehört, den Gain höher zu stellen. Wir filmten dann auf dem Eis, immer den Profi-Kameramännern nach, und machten gelungene Aufnahmen. Als das Licht anging, war das Bild wieder viel zu hell und wir reduzierten den Gain.

In der Pause hatten wir eine Besprechung mit Team 1 und 3 - wir waren uns alle einig, dass das Spiel aufgrund der Schnelligkeit schwer einzufangen ist. Trotzdem konnten wir gelungene Schwenks realisieren.
Direkt neben der Strafbank war bei uns während des gesamten Spiels was los und mündete schließlich in eine Schlägerei. Becher flogen umher, ohrenbetäubende Lautstärke. Dabei fiel uns der Stift in die Bande, deshalb mussten wir beim ARD-Reporter dann noch einen leihen.
Der Ton war immer sehr unterschiedlich im Bezug auf die Lautstärke, ein Aussteuern war dauernd notwendig. Die Interviews wurden ebenfalls mit dieser Kamera – mit unterschiedlicher Besetzung - geführt. Einen Spieler haben wir aber nicht mehr erwischt, diese hatten alle schon ihre Trikots aus und ein Handtuch um.

Zusammengefasst war der Dreh ziemlich stressig, es hat uns aber sehr viel Spaß gemacht und hat uns gezeigt, wie schwierig es ist, gute Aufnahmen zu realisieren.

Audiorekorder – Jennifer und Bahar

Der Audiorekorder hat gestreikt! Dieser konnte nur abspielen, aber nicht aufnehmen. Alexander und Christian versuchten den Rekorder noch zum Laufen zu bringen, indem folgende Einstellungen durchgeführt worden:

Eingang Mic XLR
Phantomspeisung On
Aussteuerung (10, höchste Einstellung)
Abhörlautstärke (10, höchste Einstellung).

Leider brachte auch die Bedienungsanleitung keine schnelle Abhilfe, sodass wir zusammen entschlossen, Kamera 4 zusätzlich für Interviews der Fans zu nehmen. In der ersten Pause gingen wir zu dieser und schlossen testweise das Mikrofon an die Kamera. Dies funktionierte nach einigen Einstellungen, obwohl Herr J. uns bei der Einführung der großen Kameras am Morgen dies nicht gezeigt hatte, weil wir ja einen Audiorekorder hatten.
Letzen Endes hat es trotz Probleme viel Spaß gemacht, obwohl wir vom Spiel nicht so viel mitbekommen haben.
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Nach dem Spiel zogen wir alle los um noch ein paar Emotionen einzufangen (Interviews), tranken ein Alt in der Fanbar und machten uns dann erschöpft, aber glücklich und zufrieden um 24 Uhr auf den Heimweg. Am nächsten Tag um 7.45 erfuhren wir von unseren Kommilitonen, dass das Spiel 5:2 ausgegangen war (wir waren uns alle einig, dass es 5:1 stand; das letzte Tor haben wir gar nicht mitbekommen :-).

DEG siegt in hartem Schlagabtausch gegen Iserlohn


Die DEG Metro Stars haben sich mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) gegen die Roosters aus Iserlohn durchgesetzt. Düsseldorf rückt damit wieder auf Tabellenplatz zwei vor (Stand 14.11.08).
[...]
Vor 5755 Zuschauern verlief das Auftaktdrittel ausgeglichen. Die Gastgeber schlugen dann im Mittelabschnitt innerhalb von 194 Sekunden dreimal entscheidend zu.
[...]
Nach dem 4:1 eskalierte die Situation angesichts eines kapitalen Open-Ice-Hits von Düsseldorfs Ryan Ramsay gegen Torschütze Roy, der k.o. ging und in die Kabine musste. Danach gab es einen Check von Iserlohns Brad Tapper gegen den Kopf von Korbinian Holzer und es folgte wegen mehrerer Schlägereien auf dem Eis eine minutenlange Unterbrechung.
[...]

Quelle: Focus Online
Der gesamte Artikel unter http://www.focus.de/sport/wintersport/eishockey-deg-siegt-in-hartem-schlagabtausch-gegen-iserlohn_aid_348425.html

Mittwoch, 12. November 2008

Metro Stars wollen abheben

Kommentar zum vorherigen Spiel:
Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. 45 Strafminuten für die Metro Stars, 20 für die Roosters. Das erste Duell zwischen der DEG und Iserlohn am 3. Oktober war nichts für Weicheier. „Es ist richtig zur Sache gegangen. Aber ich denke, es ist normal, dass es bei Nachbarschaftsduellen kracht“, kommentierte Düsseldorfs Chefcoach Harold Kreis die knüppelharte Partie. Das 1. Drittel blieb torlos. Im 2. Abschnitt erzielte Evan Kaufmann die DEG-Führung. Daniel Kreutzer sorgte im 3. Drittel für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer durch Robert Hock kam zu spät. Den 3:1-Endstand erledigte Adam Courchaine. Fliegen die Metro Stars erneut zu hoch für die Roosters?

Quelle: heise.de


Nächstes Heimspiel: DEG vs. Iserlohn Roosters Meisterschaftsspiel 13.11.2008 19:30 Uhr




Harter Gegner am Donnerstag: die Iserlohn Roosters
Bild: Angelo Bischoff - fotopuls.com



Das Team der starz production ist gespannt..............

Vorbereitende Unterlagen im Download

Alle erforderlichen Unterlagen für den Dreh sind beisammen. Für unsere eigene Nutzung haben wir u. a. die Karteikarten mehrmals ausgedruckt, sodass alle Teammitglieder morgen fleißig Notizen machen können, um der Masse an Film- und Audiomaterial Herr zu werden.

Die Unterlagen wurden nun endgültig hochgeladen. Die andauernden Änderungen bezüglich der Planung machten es notwendig diese mehrmals zu bearbeiten.

Weitere Punkte Teammeeting 11.11.08

Weitere Punkte beim Meeting waren der abschließende Stand des Austausches mit den Verantwortlichen der DEG.

1) Die hoch freudige Nachricht: Alle Teammitglieder dürfen beim Dreh in der Halle anwesend sein ; wir erhalten somit 11 Presseausweise.

2) Auch die letzte Kamera-Aufstellung wurde genehmigt (ohne Kamera!, siehe vorheriger Post).

So haben wir uns für folgende Aufteilung entschieden:

An jedem Kamera-Standort stehen 2 Teammitglieder. Einer, der dreht, ein anderer, der das Geschehen beobachtet, auf filmrelevante Entwicklungen und Szenen aufmerksam macht und die Karteikarten ausfüllen wird.
Dieser hat zudem den Köpfhörer für den Ton auf, die Bedienung der Aussteuerung obliegt jedoch dem anderen. So müssen nicht beide Personen gleichzeitig an die Kamera. Das Mikrofon sollte möglichst befestigt werden.

Eine Person wird mit einer Digital-Kamera Fotos schießen (Stichwort: Making Of), zwei andere werden mit dem Audiorekorder gezielt am Eis O-Töne aufnehmen bzw. die verschiedenen Kameras beim Dreh von Interviews unterstützen. Der externe Audiorekorder bietet dazu eine bessere Audioqualität. Dieser ist ebenfalls im Drehplan separat zu finden. Der zweiten Person des Teams "Audiorekorder" obliegt es auch, Abstimmungen der einzelnen Teams untereinander zu koordinieren.

Zudem wurde nocheinmal die Führung der Interviews diskutiert.
Wie sich die Gruppe mehrheitlich einigte, werden wir an unserer Grundidee des Films festhalten.
Das heißt, wir werden keinen Fan über das Spiel hinweg begleiten, wie auch angedacht worden war, sondern werden gezielt auf verschiedene Menschen zugehen, um diese zu interviewen.
Somit soll statt einer gezielten Geschichte, wie ein Fan das Spiel erlebt, eher die Stimmung und die Atmosphäre sowie das ganze "Drumherum" während eines Eishockeyspiels in der Gesamtheit gezeigt werden. Also neben dem Spielgeschehnis, die Reaktionen von Spielern, Gegenspielern, DEG- Fans als auch Iserlohn-Fans.
Um jedoch mit gezielten Fragen ein Interview einleiten zu können, entschieden wir uns als weitere vorbereitende Unterlage für den Dreh einen Interviewleitfaden zu erstellen.

Außerdem haben wir besprochen, wie wir von Köln nach Düsseldorf und nach dem Dreh wieder zurück kommen.Wir entschieden uns gezielt nach dem Wohnort Fahrgemeinschaften zu bilden, sodass wir nun mit drei Autos fahren werden.
Gerade wegen der hohen Anzahl der Technik haben wir uns bewusst gegen die umständlichere Anreise per Bahn entschieden.

Abschließend lässt sich sagen, dass in der Gruppe eine gewisse Spannung und Aufregung auf den morgigen Tage gewachsen ist, und jeder froh ist, eine solche Erfahrung erleben zu dürfen, welche uns geboten wird.

Kamera-Problem, Teammeeting 11.11.08

Eigentlich war dieses abschließende Teammeeting der Vorproduktion und Organisation dazu gedacht, letzte Informationen vor dem Dreh am Donnerstag auszutauschen und diese in die Planung miteinzubeziehen.
Jedoch kam ein unerwartetes Problem auf, als wir morgens einen Anruf von Herrn Jezewski erhielten, dass genau die Kamera, die wir ausleihen wollten, leider defekt sei. Ein folgendes Gespräch, ob wir stattdessen eine Ausweichkamera bekommen könnten, war leider wenig erfolgreich.

Das Konzept (mit 4! Kameras) wurde mit der DEG abgesprochen; nur deshalb haben wir auch eine ausreichende Anzahl von Presseausweisen bekommen. Die DEG erwartet eine Einhaltung des Konzeptes, da diese Kopien der Endfassung, als auch die Aufnahmen an sich zur Eigenverfügung haben möchte .

Etwas ratlos begaben sich einige Teammitglieder gleich ins Internet und suchten externe Anbieter im Umkreis Kölns, die Equipment verleihen. Aber auch hier wurden wir enttäuscht, da für die Kamera eine hohe Leihgebühr fällig geworden wäre.

Daher wendeten wir uns an Herr Rotermund um unser Problem zu schildern und hofften auf hilfreiche Tipps.
Diese bekamen wir auch unheimlich schnell, vielen Dank hierfür nocheinmal.
Neben dem Angebot, dass wir seine private Kamera leihen könnten, erhielten wir noch eine Email-Adresse von einem weiteren Dozenten, Herr Christian Rall.
Auch diesem schickten wir umgehend eine Email und schilderten ihm unsere Problematik (Antwort noch ausstehend).

Am heutigen Tage, dem 12. Oktober, hat sich unser Team geeinigt, dass wir nocheinmal auf die Suche nach Kamera-Verleiher gehen, bzw. auch gezielt nach dem Verleih von Stativen suchen.
Ein potentieller Anbieter wurde mit dem Kölner-Filmhaus in der Nähe des Mediaparks gefunden, zu denen ein Teammitglied in den nächsten Stunden hingehen wird, um sich vor Ort zu informieren.

Bemerkung zur Drehplan-Erstellung

Bei der Erstellung des Drehplans hat sich die Gruppe für einen veränderten Aufbau als beim letzten Filmprojekt entschieden.
Wir haben uns bewusst gegen eine Gliederung der Drehfolge entschieden, da unser Film viele situationsabhängige Ereignisse beinhalten wird sowie verschiedenste Situationen im Spiel, aber auch Reaktionen von Spielern und Zuschauern zeitgleich eingefangen werden sollen. Vielmehr ist der Drehplan nach den Funktionen der einzelnen Kameras gegliedert, zudem mit mehr Vorgaben der aufzunehmenden Perspektiven.

Eine grobe Gliederung der Folge wollten wir jedoch nicht ganz außer Acht lassen, daher ist für jede Kamera die gleiche Einteilung vor dem Spiel, Spielszenen, Zuschauerszenen, Drittelpausen und nach dem Spiel eingehalten wurden.

Als wichtig empfanden wir zudem die Erstellung von Karteikarten auf diese jeweils eine Szene des Drehplans zu finden ist. Diese bieten Platz für Notizen während des Spiels.
Wir erhoffen uns dadurch mehr Übersicht bei dem reichlichen Material für die Postproduktion.

Mittwoch, 5. November 2008

Kamerastandorte am 13.11.08 im ISS Dome


Weitere Vorbereitungen zum Dreh am 13.11.08 wurden heute getroffen. Nach eingehender Recherche (u.a. haben wir uns bei der Drehortbesichtigung am 30.10.08 im ISS Dome in Düsseldorf mit professionellen Kameraleuten von der ARD (WDR) und PREMIERE unterhalten und uns Tipps und bestmögliche Positionen für unsere Kamerateams erklären lassen) haben wir heute den vorläufigen Kamerapositionsplan erstellt. Unsere Positionen sind noch im nächsten Meeting mit dem Pressesprecher der DEG Metro Stars und den Vertretern des Senders PREMIERE (die das Spiel am 13.11.08 live übertragen) abzustimmen. Eingezeichnet sind unsere Kamerapositionen und die von PREMIERE TV. Wir sind so positioniert, dass wir der Liveübertragung nicht im Wege stehen, aber dennoch alle Freiheiten zum Filmen besitzen und uns problemlos im ISS Dome bewegen können.

Dienstag, 4. November 2008

Vorbereitende Unterlagen für den Dreh - Zwischenbericht

Seit dem 31. Oktober ist die Gruppe mit dem Erstellen der vorbereitenden Unterlagen für den Dreh am 13. November beschäftigt. Das Exposé sowie das Treatment sind so gut wie fertig, Drehplan, Storyboard etc. stecken mitten in der Arbeit.......

Morgen nach der Vorlesung (05. November) werden sich alle 11 Teammitglieder erneut treffen, um den Zwischenstand der schriftlichen Arbeiten zu überprüfen und um gegebenenfalls weitere Ideen mit ein zu bringen. Anfang nächster Woche werden sämtliche Dateien vor dem eigentlichen Drehtag hochgeladen sowie dem Pressesprecher persönlich zur Genehmigung vorgelegt.