Mittwoch, 24. Dezember 2008

Erstellung des DVD-Covers, des Booklets, der Bedruckung und Menüführung - Überblick

In massiv unterbesetzter Zahl, traf sich die starz production am gestrigen Tage, einen Tag vor Heligabend, um das Filmprojekt ehrenbürtig abzuschließen.

Jedes Teammitglied bearbeitete eine Teilaufgabe, sodass das Cover, das Booklet, die Bedruckung und die Menüführung der DVD synchron behandelt werden konnte.

Beim Design haben wir uns an Corporate Design - Aspekten gehalten. So wurden Cover, Booklet und DVD passend zum Webblog gestaltet. Im Booklet befindet sich eine kleine Danksagung, Fotos vom Making Of und der Webblog-Link. So werden Blog und Film crossmedial vernetzt.

Da die fertige DVD Herrn Feldmann vorgelegt wird, haben wir uns beim Design auf das DEG-Projekt konzentriert. Der Film "Trip of the Fifty" ist lediglich als Bonusmaterial (vorangegangene Produktion) aufgezeigt und wurde bei der Gestaltung nicht berücksichtigt.

Das DVD-Menü selbst besteht aus dem Hauptprojekt (DEG Metrostars Film, 100 sek.) und Bonusmaterial. Als Bonus sind Faninterviews, Fotos vom Dreh und vorangegangene Produktionen (Trip of the Fifty) zu sehen.
Die Faninterviews haben wir an diesem Tag aus dem Gesamtmaterial herausgeschnitten. Der Ton wurde nochmals in gleicher Weise aufwendig bearbeitet (siehe vorherigem Post), da er oft viel zu leise war.

Nach einer Menge Probleme, was die Gestaltung angeht, speicherten wir die Dateien gegen 20:00 entgültig ab und ließen die erste Probe-DVD am Rudolfplatz drucken. Das Ergebniss war zufriedenstellend und der arbeitsreiche Tag somit lohnend.

An dieser Stelle einmal ein ganz großes Dankeschön an die fleißigen Arbeiter, die trotz Weihnachtsstress produktiv bis in die späten Abendstunden gearbeitet haben!


Wir wünschen allen Lesern eine entspannende Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr..

Montag, 15. Dezember 2008

Komprimierung

Der fertige Film :-) wurde mit dem Programm MPEG Streamclip komprimiert.

Da unsere Einstellungen nicht immer optimal abgestimmt waren, kontaktierten wir Herrn Prof. Dr. Rotermund und baten um Rat. Dieser schickte uns einen Screenshot mit den optimalen Einstellungen. Diese Einstellungen reduzierten die Dateigröße erheblich, die Qualität leidet jedoch verhältnismäßig am wenigsten.


Screenshot 1: Einstellungen

Die Datenrate des Tons haben wir allerdings erhöht (128 kpbs), da die Geräuschuntermalung uns sehr wichtig für die Atmosphäre des Film erscheint. Des Weiteren haben wir den Film auch im 4:3 Format ausgegeben.


Notwendig ist die Datenreduzierung, damit der Film im Internet abrufbar ist. Wir erstellten verschiedene Fimdateien für die DEG, von 17-45 MB. Somit kann nach der gewünschten Dateigröße oder nach Qualität entschieden werden.

Audiobearbeitung

In diesem Post soll es um Besonderheiten bei der Audiobearbeitung gehen. Verwendet wurde das zu Final Cut Pro zugehörige Programm „Soundtrack Pro“. Es ist ein Audiobearbeitungsprogramm, dass genauere Eingriffe in die Wellenformen des Materials ermöglicht, als dies in der Timeline von Final Cut möglich ist. Die routinemäßigen Aufgaben, wie das Setzen eines Fade-Ins und eines Fade-Outs, sollen an dieser Stelle nicht erläutert werden, denn dies haben wir zu einem überwiegenden Teil in Final Cut getan. Soundtrack Pro kam nur dann zum Einsatz, wenn die Aufgaben nicht in der Timeline erledigt werden konnten.

Problem: zu leises Audio-Material

Bei der Aufnahme haben wir immer darauf geachtet, dass der Ton nicht übersteuert, da es sonst zu unbrauchbaren Ergebnissen kommt. An einigen Stellen war der Ton zu leise, zum größten Teil bei den Interviews. In Final Cut Pro konnte das Problem nicht mehr behoben werden, denn dort war die maximale Lautstärke bereits erreicht.

Mit der Funktion „Normalisieren“ im Menü „Prozess“ haben wir versucht, die gesamte Lautstärke des Samples anzuheben. Da Pegelspitzen auftraten, konnte das Ergebnis nicht befriedigen. Die lauten Stellen wurden noch etwas lauter, die leisen Stellen blieben auch relativ leiser. Demzufolge haben wir den Effekt „Kompressor“ verwendet, um dieses Problem zu beheben. Er komprimiert das Audiomaterial. Laute stellen werden gedämpft, leise Stellen werden angehoben. So kann man Pegelspitzen in den Griff bekommen. Der Parameter „Gain“ des Kompressors erlaubte uns, die gewünschte Dynamik zu erzielen. Die Sprache des Interviews war nun nicht nur lauter geworden, sondern auch druckvoller und mit mehr Sättigung in der Stimme.

Screenshot 1: Effekte




Screenshot 2: Kompressor - Parameter


Waveform-Editor (Feinschliff):

Die detailreichere Ansicht von Soundtrack Pro ermöglichte uns, einzelne, sehr kurze Geräusche besser aus dem gesamten Material zu extrahieren. Diese Geräusche, zum Beispiel die Kufengeräusche der Spieler oder der Bodycheck an die Bande, bearbeiteten wir mit einem sog. „Equalizer“. Er dient zum Anheben und Absenken bestimmter Frequenzbereiche. Meistens erhöhten wir ein wenig die unteren Mitten, damit der Klang nicht so dünn klingt. Die Geräusche ließen sich danach viel besser in den Gesamtmix integrieren; vor der Bearbeitung waren sie so gut wie nicht zu hören. Die jeweils richtige Frequenz konnten wir anhand der grafischen Oberfläche des (3 Band-)Equalizers finden, in dem wir das Frequenzspektrum einmal unten, in der Mitte und einmal oben anhoben. Dann hörten wir uns die Unterschiede an.


Screenshot 3: Detailansicht der Wellenform





Eine praktische Funktion war das Senden der Aiffs oder Wavs an Soundtrack Pro. Somit konnten wir auch später noch Arbeiten erledigen, die uns nicht direkt aufgefallen waren.

Zu guter Letzt arrangierten wir die bearbeiteten und wesentlich verbesserten Audiospuren in der Timeline von Final Cut Pro. Die Spuren waren nach Musik, Zuschauergeräusche, Eishockey-Geräusche und Sprache getrennt. Der Audiomixer diente uns dann dazu, die jeweiligen Lautstärkeverhältnisse zu setzten bzw. den gesamten Ton abzumischen. Die Zuschauergeräusche wurden dabei aus mehreren Spuren zusammengemischt, einmal aus „Grundtumult“, Fan-Gesang und Torjubel. Auch in Final Cut Pro schauten wir stets auf das Audiometer, damit der Pegel nie über 0 DB kam.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Starz Production goes online - vorher aber der Feinschliff

Nach freundlicher Kontaktaufnahme mit dem Online-Administrator der DEG-Metrostars, Herr Reinders, sicherte uns dieser zu, einen redaktionellen Beitrag, inklusive Kurzfilm auf die offizielle Homepage der DEG zu stellen. Der Webblog-Link der Starz Production soll ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Bedingung ist selbstverständlich ein qualitativ hochwertiger Film.

Die Zugangsdaten des Servers liegen bereits vor.

Bevor wir den Film nun online stellen, haben wir noch einen "Interviewbalken" einfügen, den wir für das Interview mit Walter Köberle (ehemaliger Nationalspieler und sportlicher Leiter) benötigen. Ausserdem werden wir den Abspann um einige Sekunden verlängern, um alle Namen der Filmcrew enzufügen.

Zwei kleine Ergänzungen im Detail:.

1) Wir als eingefleischte DEG-Fans (ein Teil schon vorher, der andere Teil nach dem Film) haben völlig vergessen, dass der sportliche Leiter und ehemalige Nationalspieler Walter Köberle vielen Leuten nicht bekannt ist. Ein Banner mit Namensnennung und oben beschriebener Funktion war beim Interview unbedingt notwendig.
Wir erstellten diesen in Photoshop mit dem Logo der DEG. Als Bildgröße wählten wir die Voreinstellung, Pal 16:9, RGB-Modus. Wir verminderten die Deckkraft des Balken, damit er transparent wurde. Dies gab dem Balken einen professionelleren Flair.


Screenshot 1: Photoshop





Die PSD-Datei importierten wir nach der Bearbeitung in Final Cut Pro. Dort war diese aber plötzlich in einem anderen Format, der Interviewbalken war deutlich zu klein und zu schmal. Nach längerem Suchen und Überlegen, kamen wir auf folgende Idee:
Rechtsklick auf die PSD-Datei, dann Objekteinstellungen, dann Format, anamorphotisch ankreuzen. Jetzt stimmte das Format. Bei unserer Problemlösung stießen wir ebenfalls auf folgendes Programm, dass sehr außerirdisch aussieht und wir deshalb auch einen Screenshot machten :-).
Screenshot 2: unbekanntes Programm




2) Die 100-sekündige Vorgabe führte dazu, dass nur unser Team-Name Starz Production im Abspann genannt werden konnte. Im Internet möchten wir jedoch alle namentlich als Urheber genannt werden. Wir fügten einen „normalen“ Rolltext bei Final-Cut Pro ein.



Mittwoch, 3. Dezember 2008

Einzelheiten der Filmproduktion

Nach etlichen Stunden ist das Video fertig geschnitten. Nächste Woche Dienstag (9. Dezember) werden noch kleine Schönheitsfehler ausgebessert.
In den nächsten Posts werden noch einige Erfahrungsberichte enthalten sein und der Ton wird nochmals genauer beleuchtet.

In diesem Post sollen einige Einzelheiten des Schnitts, technische Aspekte sowie auch Probleme erläutert werden. Screenshots zu den einzelnen Themen sollen die Anschaulichkeit gewährleisten.

Wir haben gerade diese Themen aus dem Workflow näher beleuchtet, da sie uns entweder die größten Probleme bereitet haben (erheblicher Zeitfaktor) oder da sie am besten den Lernfortschritt im Bezug zum ersten Projekt dokumentieren.


Zum Eindigitalisieren:

Da es bei unserem letzten Projekt schon an dieser Stelle Probleme mit den Formaten 4:3 und 16:9 gegeben hat, möchten wir an dieser Stelle unser (zum letzten Mal verbessertes) Capturen kurz erläutern.

Das Ausgangsmaterial wurde durchgehend und ohne Ausnahme in 16:9 aufgenommen und mit den zugehörigen Einstellungen gecaptured (siehe einer der vorherigen Posts).

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, das gesamte Material zu digitalisieren und nicht nur brauchbare Clips zu extrahieren. Der Grund dafür lag in der durchgehenden Verwendbarkeit des Tons auch bei nicht brauchbaren Bildern. Die Kamerateams haben sich sogar oft an einigen Stellen während des Filmens ausschließlich auf den Ton konzentriert. Diese „Ton-Abschnitte“ konnten wir dann anhand unserer Karteikarten identifizieren.


Screenshot 1: lange digitalisierte Spuren

Somit hatten wir insgesamt viele große und lange Spuren. Jedes Kamerateam hatte die Aufgabe aus den eigenen sehr langen Filmsequenzen viele kürzere zu erstellen. Die unwesentlichen Sequenzen wurden konsequent aussortiert. Dies geschah an mehreren Macs gleichzeitig. Die Arbeitsaufteilung ließ uns wesentlich schneller zu den geforderten Ergebnissen kommen, d. h. nur noch kleinere, verwendbare und benannte Szenen aus der Masse des Filmmaterials zu erhalten.

Screenshot 2: kleinere Szenen



Es war eine gewaltige Arbeit, da wir fast 5 Stunden Filmmaterial zu bearbeiten hatten. Die Namensnennung der Clips machte uns des Weiteren enorm Arbeit. Wir haben dies jedoch für jede einzelne geschnittene Szene durchgehalten, um später beim Zusammenfügen der einzelnen Sequenzen den Überblick zu behalten. Dieser zusätzliche Arbeitsaufwand hat sich im Nachhinein gesehen ausgezahlt, weil wir dadurch viel schneller und präziser arbeiten konnten.


Screenshot 3: benannte Clips

Nach 9 Stunden Clips erzeugen hat das Team der Starz Production den ersten Schnitttag beendet. Nichtsdestotrotz hatten wir noch mehr Material, aus dem Clips erzeugt werden mussten..........

Zum Problem: Medien erneut verbinden

Das Problem lag in der Tatsache, dass unsere vielen kleinen Schneidegruppen ihr grob geschnittenes Material alle anders organisiert und gespeichert haben.


Screenshot 4: Medien erneut verbinden

Als eine nachfolgende Gruppe am nächsten Tag zum Schneiden die Projektdatei .cpr öffnete, kam ununterbrochen der Hinweis das verschiedene Medien offline sind. Da sich die Clips aus unterschiedlichem Rohmaterial unserer einzelnen Gruppen zusammensetzten, reichte es nicht den Befehl „Medien erneut verbinden“ einmal zu betätigen. Vielmehr mussten mühsam die einzelnen Dateien gesucht werden und einzeln verbunden werden. Zumal bestand das Problem, dass sich die Projektdatei auf einigen Rechnern problemlos öffnen ließ und auf anderen nicht. Folgende Lösung schaffte Abhilfe: Der automatische Speicherort von Final Cut wurde von uns auf die externe Festplatte gelegt. Nun funktionierte das Projekt auf allen Rechnern.


Screenshot 5: Verlegen des Speicherortes

Die Problematik, die hier in wenigen Sätzen beschrieben wird, war äußerst zeitaufwendig und kostete viele Nerven. Es zeigte sich an dieser Stelle die Unerfahrenheit im Umgang des Programms, wenn massenweise Clips verwaltet werden müssen. Die Organisation der Dateien bei über 5 Stunden Filmmaterial ist aber elementar. Für ein nächstes Projekt hätten wir diese weitere Erkenntnis und würden genauere Angaben zur Speicherprozedur für die einzelnen Gruppen festlegen.


Screenshot 6: unzählige Dateien (auf der Festplatte)


Screenshot 7: unzählige Dateien (in der Timeline)



Zum Problem: Bedienungsanleitung

Es tauchten während des Schnitts immer mal wieder kleinere und vor allem größere Probleme auf. Wir beschlossen daher mehrmals die Bedienungsanleitung zu Rate zu ziehen.
Wir waren ehrlich gesagt schon geschockt, dass der Umfang der Bedienungsanleitung 2243 Seiten beträgt. Dabei wurde uns nochmals bewusst, dass wir mit einem Profi-Programm arbeiten und Probleme dabei, mit unserer geringen Erfahrung, wohl selbstverständlich sind. Die Schwierigkeit war allerdings, dass man in der Bedienungsanleitung nur fündig wird, wenn man den Fachausdruck kennt. Wenn nicht, ist das Suchen in der riesigen PDF sehr ermüdend. Es kam ebenfalls öfter vor, dass unser Suchwort auf keiner der über 2000 Seiten vorkam.



Screenshot 8: Feststelltaste - Hilfe in der Bedienungsanleitung: Drücken Sie die Feststelltaste! (welche Taste?)



Zum Fenster Canvas:

Das Fenster Canvas, das sich neben dem Viewer-Fenster befindet, war im weiteren Verlauf des Schnitts äußerst hilfreich. Speziell das Drag und Drop war eine Funktion, die wir beim ersten Projekt noch gar nicht so beachtet haben. Das Klicken auf einen Clip im Viewer-Fenster, das Gedrückthalten der Maus bei gleichzeitigem Verschieben des Clips auf das Canvas-Fenster, öffnet eine Auswahl von Befehlen wie „Einsetzen“ oder Überschreiben“ (sogenannte Canvas-Editierung). Die Funktion verbessert den allgemeinen Workflow erheblich.



Screenshot 9: Arrangement der Spuren (Ausschnitt)


Auch in der zum Canvas-Fenster gehörenden Timeline entdeckten wir nützliche Funktionen. Wir benutzten nicht nur das horizontale, sequentielle Anordnen der einzelnen Dateien, sondern verwendeten an einigen Stellen die horizontale Editierung. Wenn man den Button ganz links unten an der Timeline aktiviert, kann die Durchsichtigkeit der oberen Videospuren per Maus in den jeweiligen Clips geregelt werden (siehe im Film beim Intro).

Im Großen und Ganzen verwendeten wir jedoch die Effekte aus folgenden Gründen spärlich:

1) Der übermäßige Einsatz von unkonventionellen Effekten führt leicht zu einem eher unprofessionellen Ergebnis. Viele Effekte von Final Cut sind unserer Meinung nach eher eine Spielerei.
2) Zum Teil sind die Effekte schwierig zu editieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Ein guter, einfacher Schnitt ist oft besser als ein schlechter Effekt.
3) Effekteditierung ist oft sehr zeitaufwändig.


Screenshot 10: unzählige Effekte


Zum Fenster Viewer:

Eine sehr nützliche Funktion haben wir auch bei diesem Fenster herausgefunden. Haben wir einen Filmschnipsel nicht mehr wiedergefunden, aber wussten noch welches Kamerateam die gesuchte Szene gefilmt hat, so haben wir das gesamte Material in den Viewer geladen. Dann haben wir die gewünschte Sequenz durch das Setzen von In- und Out-Marken definiert (Tasten i und o) und haben diese dann per Drag und Drop in die Timeline an die gewünschte Stelle gezogen.


Screenshot 11: Viewer und Canvas

Das Viewer-Fenster haben wir zudem für unsere Effekteditierung genutzt (siehe Post „Grober Überblick über den Verlauf des Schnitts“). Außerdem dient es dazu, Farbkorrekturen durchzuführen. Da wir allerdings bei diesem Projekt penibel darauf geachtet haben den Weißabgleich bei jedem Standortwechsel durchzuführen, war eine Farbkorrektur im Viewer so gut wie nicht notwendig. Unsere Befürchtung, man könne die Bilder der unterschiedlichen Kameras als nicht zueinander zugehörig erkennen, hat sich zum Glück nicht bestätigt.


Screenshot 12: Einsatz fast nicht notwendig - die Farbkorrektur


Montag, 1. Dezember 2008

Team-Organisation der starz production

Bevor wir die Feinheiten des Schnitts sowie genauere technische Aspekte darstellen, möchten wir in diesem Post nochmals auf die Team-Organisation der starz production eingehen. 11 Leute zu koordinieren, die neben diesem Filmprojekt alle in unterschiedlichen, weiteren Projektgruppen sind, ist nicht einfach und erforderte zum Teil eine schwierige und langwierige Kommunukation über E-Mail. Dabei stellte sich das Kommunikationsmittel E-Mail jedoch noch als eine der besseren Wege heraus. Unsere (für dieses Projekt eingerichtete) Gruppe im sozialen Netzwerk "StudiVz" wurde zum Ende hin überhaupt nicht mehr genutzt und erwies sich für Terminabsprachen als ungeeignet.

Um die Einfachheit ;-) der Terminabsprachen zu verdeutlichen, haben wir folgende E-Mail vom 18. November hier veröffentlicht. Die unzähligen, ellenlangen Antworten ersparen wir dem Leser an dieser Stelle.

Original-E-Mail vom 18. November 2008 zur Terminabsprache für das Eindigitalisieren und den Beginn des Schnitts:

Betreff: Bänder sind kaputt gegangen!!!!

Hi.
Also wir haben vorhin das so geregelt, dass Nils und ich, sowie Sepp morgens kommen wollten, und erst einmal das was da ist, einzudigitalisieren.
Einige können morgen nicht wegen dem Medienprojekt, die wollten dann wann anders (Freitag oder Montag) schneiden.
Müsst ihr mir nur nochmal die genauen Termine schicken.
Angeblich muss der Film jedoch nächste Woche Mittwoch schon fertig sein, frag ich aber den Rotermund morgen noch genauer.
Daher müssten wir spätestens nächsten Mittwoch alles zusammenfügen und zurechtschneiden.

@Uwe und Jörg
Also die anderen Teams wollten dann ihr Material zusammen schneiden. Weiß nicht wie ihr das geplant habt. Wir sind jetzt vorhin davon ausgegangen, dass ihr morgen wegen dem Medienprojekt sowieso nicht könnt, daher haben wir für morgen jetzt die beiden anderen Teams.
Aber wenn euch das zeitlich passt, könnt ihr gerne morgen kommen, werden wir dann schon sehen wegen der Einteilung.
Falls ihr morgen aber mehr Zeit für das Medienprojekt braucht, müsst ihr nicht zwangsläufig morgen kommen, wie es euch passt.

@Jenny
Genau das gleiche. Morgen ist kein Zwang zu kommen, nur wenn man es sich einrichten kann.
Ich z.b. kann Freitag auf keinen Fall.

@Bahar
Wenn du Zeit hast könntest du auch morgen kommen, dann könntest du mit Sepp zusammenschneiden, da Sandra aufgrund des Medienprojekts morgen nicht kann.

@Chris
Brauch dann noch die genaue Uhrzeit für Freitag, wenn du dann schneiden willst, bzw. die Festplatte abholen willst.

@all
Für Montag dann auch für die, die dann schneiden wollen.
Eventuell können ein paar ja auch schon Montag anfangen mit dem zusammenfügen.

Ma schaun wies zeitlich passt.

P.S
Betreff war nur eine Lesegarantie ^^

schönen abend und lg

Freitag, 28. November 2008

Grober Überblick über den Verlauf des Schnitts


In diesem Post möchten wir kurz die Routinearbeiten des Schnitts erläutern. Die folgenden Arbeitsschritte wiederholten sich ständig und gelangen (meistens) problemlos.

Zum routinemäßigen Schnitt des Videos:

Auf das Intro (siehe vorherigem Post) folgt der Haupteil, der mit dem Song der H-Blockx unterlegt ist. Durch den Song ist es uns möglich gewesen schnelle Schnitte zu setzen und die Schnelligkeit der Sportart zu verstärken. Um die Arbeitsweise zu optimieren, haben wir die Hot Keys b (für die Klinge), a (für Auswahl) und Space (für Play) benutzt. Probleme gab es ab und zu, nämlich wenn man einzelne Clips getrimmt hatte. Denn dann verschoben sich manche Spuren nach links. Dieses Problem konnte jedoch durch das Schloss, welches sich links neben den Spuren befindet, behoben werden, so dass man einige Spuren sperren konnte. Die Clips blieben dann auch dort, wo sie hingehörten. Um die Clips besser zu trimmen kann man den Maßstab unten links mit einem Rad verändern. Wenn man dieses nach links zieht, geht man weiter ins Detail und kann den Clip besser schneiden. Ebenso haben wir rausgefunden, dass man mit den Pfeiltasten auf der Tastatur schnell an den Anfang und ans Ende des Videos springen kann. So erspart man sich die lästige Aufgabe immer mit der Maus den Balken unter den Spuren nach links oder rechts zu ziehen.

Um sehr viele Spuren zu vermeiden haben wir teilweise die Audiospuren von den Videospuren getrennt. Dazu muss man auf ein kleines Symbol rechts oberhalb der Spuren klicken. Im Gegenzug, wenn dieses Symbol aktiviert ist, hat man nicht das Problem, dass die Audiospur zur Videospur eventuell unsynchron ist. Neben diesem Symbol befindet sich ein weiteres Symbo mit der Funktion: Einrasten. Mit dieser Funktion lassen sich die Clips ohne Probleme aneinander legen ohne dass die Gefahr besteht, dass die Clips überlappen und der Schnitt an der richtigen Stelle "kaputt" geht.

Zu den schnellen Schnitten haben wir zusätzlich Effekte auf die Clips gelegt, die hauptsächlich Video- und Audioübergänge waren. Mit den Audioüberblendungen war es uns möglich die Geräusche harmonischer zu starten und ausklingen zu lassen. Die additiven Videoüberblendungen haben den Vorteil eine Transparenz der Clips herzustellen. Wenn man dann zwei Spuren mit Clips gefüllt hat, erzeugt man so einen schöneren Übergang als die einfache Ein- und Ausblendung.
Durch einen Doppelklick kann man die Effekte dann im Fenster Viewer noch weiter bearbeiten, um zum Beispiel die Dauer des Effektes zu verändern. Im Viewer kann man zusätzlich die Geschwindigkeit, die Größe und die Transparenz der Clips verändern. Mit Hilfe der Transparenz kann man mehrere Szenen, die in verschiedenen Spuren übereinander liegen, sichtbar machen.

Der Höhepunkt im Haupteil ist ein Tor der DEG und der "kleinen" Prügelszene während des Spiels. Aufgrund der vorgegebenen 100 Sekunden Gesamtlänge mussten wir hier sehr stark selektieren. Der Höhepunkt wird unterstützt durch sehr viele O-Töne, die ebenfalls den gesamten Videoverlauf dominieren.

Der Schlussteil zeigt weitere Spielszenen, das Abklatschen der DEG-Spieler mit ihrem Torwart und die Handshakes mit der gegnerischen Mannschaft. Geschnitten wure demnach in chronologischer Reihenfolge, also genau so wie der spätere Film aussehen wird. Unterlegt ist das Ganze mit dem Kommentar des Co-Trainers zum Spiel, der auch die Schlussszene darstellt.

Der folgende Post wird genauer auf die Einzelheiten des Schnitts unter Verwendung der wichtigsten Screenshots eingehen.

Montag, 24. November 2008

Beginn des Schnitts - erste Handgriffe am Rohmaterial

Nachdem alle vier Kamerateams ihr Material in den letzten Tagen gecaptured hatten, starteten wir heute am 21. November mit dem ersten Schnitttag.

In chronologischer Reihenfolge begannen wir mit dem Intro.
Verschiedene Video und Audio Spuren wurden getrennt und unterschiedlich kombiniert.
Der Film startet mit einem Zoom auf den ISS-Dome, während der Stadionsprecher das Spiel ankündigt.

Um den Einlauf atmosphärisch zu inszenieren, entschlossen wir uns an fünf Stellen die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Des Weiteren verwendeten wir für das Intro folgende Effekte:
Additive Überblendungen, um den Fahnenschenk langsam transparent wirken zu lassen und Ein- und Ausblendungen, um die Schnitte zu harmonisieren.
Das Intro ist durchgehend durch O-Töne geprägt.

Im anschließenden Hauptteil wollen wir die Spielszenen allerdings zusätzlich zum O-Ton mit Musik von den H-Blockx untermalen. Unter folgendem Link ist das Musikvideo erreichbar:

http://www.youtube.com/watch?v=VO_MYxRYdoE

Der erste Schnittag diente uns primär dafür, uns wieder langsam an das Schnittprogramm zu gewöhnen.

Mittwoch, 19. November 2008

Termine

Am 19. November wurde der Großteil der Bänder mit folgenden Einstellungen digitalisiert bzw. gecaptured: anamorphotisch; PAL; Log und Aufnehmen in Apples Final Cut Pro.

Nächste Termine: Beginn des Schnitts - 21. November und 24. November.

Drehberichte – Erfahrungen der einzelnen Teams


Um Punkt 4 Uhr Nachmittags hatten wir endlich das gesamte Equipment beisammen und in den Autos verstaut. Also machten wir uns auf den Weg nach Düsseldorf, zum ISS-Dome. Nach einem kurzen Zwischenstop beim Gasthaus zur goldenen Möwe ;-) konnten wir gegen halb 7 mit unseren frischen Pressepässen die Arena betreten.

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Kamera 1 – Nils und Alex (bezeichnen sich selbst als „Super Crew“)

Nach einer kurzen Einweisung Feldmanns positionierten Alex und Ich uns in der rechten unteren Ecke der Eisfläche, direkt am Plexiglas. Anfangs hatten wir ein bisschen Bedenken, den Premiere-Leuten in die Quere zu kommen, von denen sich ein Kameramann ebenfalls hier breit gemacht hatte. Doch nachdem wir uns mit einem Tier von Ordner angefreundet hatten, der hier zur Bewachung der Iserlohner Ultras abgestellt war, fühlten wir uns sicher. Wir begannen unser Stativ aufzustellen und einzustellen. Dies ging fix, da uns die Wasserwaage und der Rand der Bande zur Orientierung dienten. Dann setzten wir die Kamera ein. Das Erste, was uns entgegenblinkte, als wir die Kamera einschalteten, war der leere Akku. Also schnell eine Steckdose in den Pressegängen gesucht, um den Ersatzakku schon mal zu laden. Noch schnell Weißabgleich und Format eingestellt und dann ging es auch schon los.

Im ersten Drittel des Spiels versuchten wir noch, beide Spielhälften zu filmen, jedoch viel das ständige Schwenken, Zoomen und Scharfstellen der Kamera zu schwer. Ab dem zweiten Drittel konzentrierten wir uns daher nur noch auf unsere Hälfe, arbeiteten nur noch mit Kameraschwenks und ließen die komplizierten und fürs Auge sowieso zu anstrengenden Zooms weg.
Insgesamt war es sehr schwer, das Spielgeschehen einzufangen, aber wir waren uns bewusst, dass man bei vier Kameras à eine Stunde Videomaterial schon genug Szenen für einen 100 Sekunden Film zusammen bekommen würde und so drehten wir beherzt drauf los.

Zu den Höhepunkten gehörten dann ein Penalty und eine große Schlägerei im letzten Drittel.
Schwierigkeiten waren noch eine Schrift auf der Scheibe, bei der wir immer darauf achten mussten, dass sich die Kamera nicht auf diese fokussierte (daher hatten wir größtenteils den Autofokus auf Off) und dass Fans nicht in unser Bild laufen.

Kamera 4 – Sebastian und Sandra

Kaum im ISS Dome angekommen, begannen wir mit unseren eingeteilten Zweierteams die Positionierung der Kamera. Der eigentliche Positionsplatz unserer Kamara, der bereits mit dem Pressesprecher Herrn Feldmann abgesprochen wurde, konnte so leider nicht realisiert werden. Die uns zur Verfügung stehende Tribüne, die als Filmpodest eingeplant war, wurde während des Aufbaus von der Security nicht genehmigt. Somit mussten wir unseren geplanten Standort verlassen und auf noch höheres Terrain steigen. Was uns oben erwartete, war eine sehr weite Sicht auf das Spielfeld. Demzufolge war eine gesamte Einfassung des Spieles möglich. Um spezifische Spielszenen einzufangen, musste der Zoom der Kamara öfters eingesetzt werden, auch im Hinblick auf die Erfassung der Emotionen und der Stimmung des Fans.

Um wichtige Spielsequenzen in der Nachbearbeitung schneller zu finden, machten wir uns im Verlauf des gesamten Spieles Notizen.

Kamera 3 – Jörg und Uwe

Unsere Kamera-Position im ISS-Dome konnte zu Anfangs auch nicht eingehalten werden, da Sicherheitsbedenken im Bezug auf dem Fluchtweg geäußert wurden. Vorschriftsgemäß stellten wir uns ein paar Meter zur Seite, um die anwesenden Sanitäter zufrieden zu stellen. Neben uns hatte sich auch ein leidenschaftlicher Kameramann der DEG eingerichtet. Dieser war im Nachhinein betrachtet Gold wert, denn er löste folgendes Problem: Auf dem Eis waren alles Streifen zu erkennen, der Kameramann sagte uns, dass wir auf „Zebra“ drücken müssen. Diese Info gaben wir direkt an Kamera 4 weiter, die dasselbe Problem hatten. Wir wechselten uns zwischen filmen und "Notizen machen" ab und es entstand ein „professioneller Workflow“. Der Dreh hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir möchten die Erfahrung , so nah an einem der artigen Sportereignis gewesen zu sein, nicht mehr missen.

Kamera 2 – Georg und Christian

Wir nahmen unsere vorgegebene Position ein und wollten entspannt aufbauen. Leider gab es einen Zwischenfall mit dem Audiorekorder, sodass wir uns auch noch damit beschäftigen mussten (siehe Audio). Nun waren Georg und ich doch ein bisschen in Zeitnot, und als wir letzte Einstellungen nach Weißabgleich und Fokus im Kameramenü tätigen wollten, ging auch schon das Licht für die Lasershow aus. Nun konnten wir die Knöpfe nicht mehr erkennen. Da das Bild sehr dunkel war entschieden wir uns, wie am morgen von Herrn J. gehört, den Gain höher zu stellen. Wir filmten dann auf dem Eis, immer den Profi-Kameramännern nach, und machten gelungene Aufnahmen. Als das Licht anging, war das Bild wieder viel zu hell und wir reduzierten den Gain.

In der Pause hatten wir eine Besprechung mit Team 1 und 3 - wir waren uns alle einig, dass das Spiel aufgrund der Schnelligkeit schwer einzufangen ist. Trotzdem konnten wir gelungene Schwenks realisieren.
Direkt neben der Strafbank war bei uns während des gesamten Spiels was los und mündete schließlich in eine Schlägerei. Becher flogen umher, ohrenbetäubende Lautstärke. Dabei fiel uns der Stift in die Bande, deshalb mussten wir beim ARD-Reporter dann noch einen leihen.
Der Ton war immer sehr unterschiedlich im Bezug auf die Lautstärke, ein Aussteuern war dauernd notwendig. Die Interviews wurden ebenfalls mit dieser Kamera – mit unterschiedlicher Besetzung - geführt. Einen Spieler haben wir aber nicht mehr erwischt, diese hatten alle schon ihre Trikots aus und ein Handtuch um.

Zusammengefasst war der Dreh ziemlich stressig, es hat uns aber sehr viel Spaß gemacht und hat uns gezeigt, wie schwierig es ist, gute Aufnahmen zu realisieren.

Audiorekorder – Jennifer und Bahar

Der Audiorekorder hat gestreikt! Dieser konnte nur abspielen, aber nicht aufnehmen. Alexander und Christian versuchten den Rekorder noch zum Laufen zu bringen, indem folgende Einstellungen durchgeführt worden:

Eingang Mic XLR
Phantomspeisung On
Aussteuerung (10, höchste Einstellung)
Abhörlautstärke (10, höchste Einstellung).

Leider brachte auch die Bedienungsanleitung keine schnelle Abhilfe, sodass wir zusammen entschlossen, Kamera 4 zusätzlich für Interviews der Fans zu nehmen. In der ersten Pause gingen wir zu dieser und schlossen testweise das Mikrofon an die Kamera. Dies funktionierte nach einigen Einstellungen, obwohl Herr J. uns bei der Einführung der großen Kameras am Morgen dies nicht gezeigt hatte, weil wir ja einen Audiorekorder hatten.
Letzen Endes hat es trotz Probleme viel Spaß gemacht, obwohl wir vom Spiel nicht so viel mitbekommen haben.
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Nach dem Spiel zogen wir alle los um noch ein paar Emotionen einzufangen (Interviews), tranken ein Alt in der Fanbar und machten uns dann erschöpft, aber glücklich und zufrieden um 24 Uhr auf den Heimweg. Am nächsten Tag um 7.45 erfuhren wir von unseren Kommilitonen, dass das Spiel 5:2 ausgegangen war (wir waren uns alle einig, dass es 5:1 stand; das letzte Tor haben wir gar nicht mitbekommen :-).

DEG siegt in hartem Schlagabtausch gegen Iserlohn


Die DEG Metro Stars haben sich mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) gegen die Roosters aus Iserlohn durchgesetzt. Düsseldorf rückt damit wieder auf Tabellenplatz zwei vor (Stand 14.11.08).
[...]
Vor 5755 Zuschauern verlief das Auftaktdrittel ausgeglichen. Die Gastgeber schlugen dann im Mittelabschnitt innerhalb von 194 Sekunden dreimal entscheidend zu.
[...]
Nach dem 4:1 eskalierte die Situation angesichts eines kapitalen Open-Ice-Hits von Düsseldorfs Ryan Ramsay gegen Torschütze Roy, der k.o. ging und in die Kabine musste. Danach gab es einen Check von Iserlohns Brad Tapper gegen den Kopf von Korbinian Holzer und es folgte wegen mehrerer Schlägereien auf dem Eis eine minutenlange Unterbrechung.
[...]

Quelle: Focus Online
Der gesamte Artikel unter http://www.focus.de/sport/wintersport/eishockey-deg-siegt-in-hartem-schlagabtausch-gegen-iserlohn_aid_348425.html

Mittwoch, 12. November 2008

Metro Stars wollen abheben

Kommentar zum vorherigen Spiel:
Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. 45 Strafminuten für die Metro Stars, 20 für die Roosters. Das erste Duell zwischen der DEG und Iserlohn am 3. Oktober war nichts für Weicheier. „Es ist richtig zur Sache gegangen. Aber ich denke, es ist normal, dass es bei Nachbarschaftsduellen kracht“, kommentierte Düsseldorfs Chefcoach Harold Kreis die knüppelharte Partie. Das 1. Drittel blieb torlos. Im 2. Abschnitt erzielte Evan Kaufmann die DEG-Führung. Daniel Kreutzer sorgte im 3. Drittel für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer durch Robert Hock kam zu spät. Den 3:1-Endstand erledigte Adam Courchaine. Fliegen die Metro Stars erneut zu hoch für die Roosters?

Quelle: heise.de


Nächstes Heimspiel: DEG vs. Iserlohn Roosters Meisterschaftsspiel 13.11.2008 19:30 Uhr




Harter Gegner am Donnerstag: die Iserlohn Roosters
Bild: Angelo Bischoff - fotopuls.com



Das Team der starz production ist gespannt..............

Vorbereitende Unterlagen im Download

Alle erforderlichen Unterlagen für den Dreh sind beisammen. Für unsere eigene Nutzung haben wir u. a. die Karteikarten mehrmals ausgedruckt, sodass alle Teammitglieder morgen fleißig Notizen machen können, um der Masse an Film- und Audiomaterial Herr zu werden.

Die Unterlagen wurden nun endgültig hochgeladen. Die andauernden Änderungen bezüglich der Planung machten es notwendig diese mehrmals zu bearbeiten.

Weitere Punkte Teammeeting 11.11.08

Weitere Punkte beim Meeting waren der abschließende Stand des Austausches mit den Verantwortlichen der DEG.

1) Die hoch freudige Nachricht: Alle Teammitglieder dürfen beim Dreh in der Halle anwesend sein ; wir erhalten somit 11 Presseausweise.

2) Auch die letzte Kamera-Aufstellung wurde genehmigt (ohne Kamera!, siehe vorheriger Post).

So haben wir uns für folgende Aufteilung entschieden:

An jedem Kamera-Standort stehen 2 Teammitglieder. Einer, der dreht, ein anderer, der das Geschehen beobachtet, auf filmrelevante Entwicklungen und Szenen aufmerksam macht und die Karteikarten ausfüllen wird.
Dieser hat zudem den Köpfhörer für den Ton auf, die Bedienung der Aussteuerung obliegt jedoch dem anderen. So müssen nicht beide Personen gleichzeitig an die Kamera. Das Mikrofon sollte möglichst befestigt werden.

Eine Person wird mit einer Digital-Kamera Fotos schießen (Stichwort: Making Of), zwei andere werden mit dem Audiorekorder gezielt am Eis O-Töne aufnehmen bzw. die verschiedenen Kameras beim Dreh von Interviews unterstützen. Der externe Audiorekorder bietet dazu eine bessere Audioqualität. Dieser ist ebenfalls im Drehplan separat zu finden. Der zweiten Person des Teams "Audiorekorder" obliegt es auch, Abstimmungen der einzelnen Teams untereinander zu koordinieren.

Zudem wurde nocheinmal die Führung der Interviews diskutiert.
Wie sich die Gruppe mehrheitlich einigte, werden wir an unserer Grundidee des Films festhalten.
Das heißt, wir werden keinen Fan über das Spiel hinweg begleiten, wie auch angedacht worden war, sondern werden gezielt auf verschiedene Menschen zugehen, um diese zu interviewen.
Somit soll statt einer gezielten Geschichte, wie ein Fan das Spiel erlebt, eher die Stimmung und die Atmosphäre sowie das ganze "Drumherum" während eines Eishockeyspiels in der Gesamtheit gezeigt werden. Also neben dem Spielgeschehnis, die Reaktionen von Spielern, Gegenspielern, DEG- Fans als auch Iserlohn-Fans.
Um jedoch mit gezielten Fragen ein Interview einleiten zu können, entschieden wir uns als weitere vorbereitende Unterlage für den Dreh einen Interviewleitfaden zu erstellen.

Außerdem haben wir besprochen, wie wir von Köln nach Düsseldorf und nach dem Dreh wieder zurück kommen.Wir entschieden uns gezielt nach dem Wohnort Fahrgemeinschaften zu bilden, sodass wir nun mit drei Autos fahren werden.
Gerade wegen der hohen Anzahl der Technik haben wir uns bewusst gegen die umständlichere Anreise per Bahn entschieden.

Abschließend lässt sich sagen, dass in der Gruppe eine gewisse Spannung und Aufregung auf den morgigen Tage gewachsen ist, und jeder froh ist, eine solche Erfahrung erleben zu dürfen, welche uns geboten wird.

Kamera-Problem, Teammeeting 11.11.08

Eigentlich war dieses abschließende Teammeeting der Vorproduktion und Organisation dazu gedacht, letzte Informationen vor dem Dreh am Donnerstag auszutauschen und diese in die Planung miteinzubeziehen.
Jedoch kam ein unerwartetes Problem auf, als wir morgens einen Anruf von Herrn Jezewski erhielten, dass genau die Kamera, die wir ausleihen wollten, leider defekt sei. Ein folgendes Gespräch, ob wir stattdessen eine Ausweichkamera bekommen könnten, war leider wenig erfolgreich.

Das Konzept (mit 4! Kameras) wurde mit der DEG abgesprochen; nur deshalb haben wir auch eine ausreichende Anzahl von Presseausweisen bekommen. Die DEG erwartet eine Einhaltung des Konzeptes, da diese Kopien der Endfassung, als auch die Aufnahmen an sich zur Eigenverfügung haben möchte .

Etwas ratlos begaben sich einige Teammitglieder gleich ins Internet und suchten externe Anbieter im Umkreis Kölns, die Equipment verleihen. Aber auch hier wurden wir enttäuscht, da für die Kamera eine hohe Leihgebühr fällig geworden wäre.

Daher wendeten wir uns an Herr Rotermund um unser Problem zu schildern und hofften auf hilfreiche Tipps.
Diese bekamen wir auch unheimlich schnell, vielen Dank hierfür nocheinmal.
Neben dem Angebot, dass wir seine private Kamera leihen könnten, erhielten wir noch eine Email-Adresse von einem weiteren Dozenten, Herr Christian Rall.
Auch diesem schickten wir umgehend eine Email und schilderten ihm unsere Problematik (Antwort noch ausstehend).

Am heutigen Tage, dem 12. Oktober, hat sich unser Team geeinigt, dass wir nocheinmal auf die Suche nach Kamera-Verleiher gehen, bzw. auch gezielt nach dem Verleih von Stativen suchen.
Ein potentieller Anbieter wurde mit dem Kölner-Filmhaus in der Nähe des Mediaparks gefunden, zu denen ein Teammitglied in den nächsten Stunden hingehen wird, um sich vor Ort zu informieren.

Bemerkung zur Drehplan-Erstellung

Bei der Erstellung des Drehplans hat sich die Gruppe für einen veränderten Aufbau als beim letzten Filmprojekt entschieden.
Wir haben uns bewusst gegen eine Gliederung der Drehfolge entschieden, da unser Film viele situationsabhängige Ereignisse beinhalten wird sowie verschiedenste Situationen im Spiel, aber auch Reaktionen von Spielern und Zuschauern zeitgleich eingefangen werden sollen. Vielmehr ist der Drehplan nach den Funktionen der einzelnen Kameras gegliedert, zudem mit mehr Vorgaben der aufzunehmenden Perspektiven.

Eine grobe Gliederung der Folge wollten wir jedoch nicht ganz außer Acht lassen, daher ist für jede Kamera die gleiche Einteilung vor dem Spiel, Spielszenen, Zuschauerszenen, Drittelpausen und nach dem Spiel eingehalten wurden.

Als wichtig empfanden wir zudem die Erstellung von Karteikarten auf diese jeweils eine Szene des Drehplans zu finden ist. Diese bieten Platz für Notizen während des Spiels.
Wir erhoffen uns dadurch mehr Übersicht bei dem reichlichen Material für die Postproduktion.

Mittwoch, 5. November 2008

Kamerastandorte am 13.11.08 im ISS Dome


Weitere Vorbereitungen zum Dreh am 13.11.08 wurden heute getroffen. Nach eingehender Recherche (u.a. haben wir uns bei der Drehortbesichtigung am 30.10.08 im ISS Dome in Düsseldorf mit professionellen Kameraleuten von der ARD (WDR) und PREMIERE unterhalten und uns Tipps und bestmögliche Positionen für unsere Kamerateams erklären lassen) haben wir heute den vorläufigen Kamerapositionsplan erstellt. Unsere Positionen sind noch im nächsten Meeting mit dem Pressesprecher der DEG Metro Stars und den Vertretern des Senders PREMIERE (die das Spiel am 13.11.08 live übertragen) abzustimmen. Eingezeichnet sind unsere Kamerapositionen und die von PREMIERE TV. Wir sind so positioniert, dass wir der Liveübertragung nicht im Wege stehen, aber dennoch alle Freiheiten zum Filmen besitzen und uns problemlos im ISS Dome bewegen können.

Dienstag, 4. November 2008

Vorbereitende Unterlagen für den Dreh - Zwischenbericht

Seit dem 31. Oktober ist die Gruppe mit dem Erstellen der vorbereitenden Unterlagen für den Dreh am 13. November beschäftigt. Das Exposé sowie das Treatment sind so gut wie fertig, Drehplan, Storyboard etc. stecken mitten in der Arbeit.......

Morgen nach der Vorlesung (05. November) werden sich alle 11 Teammitglieder erneut treffen, um den Zwischenstand der schriftlichen Arbeiten zu überprüfen und um gegebenenfalls weitere Ideen mit ein zu bringen. Anfang nächster Woche werden sämtliche Dateien vor dem eigentlichen Drehtag hochgeladen sowie dem Pressesprecher persönlich zur Genehmigung vorgelegt.

Freitag, 31. Oktober 2008

30.10.08 - Drehortbesichtigung ISS DOME


Nach einer langen Fahrt durch den Feierabendverkehr haben wir es dann doch noch geschafft pünktlich in Düsseldorf anzukommen. Mit Hilfe der von Georg organisierten Pressekarten hatten wir die Möglichkeit uns im ISS Dome frei zu bewegen, um geeignete Kameraeinstellungen zu finden. In den nächsten Tagen werden wir unsere Notizen und Ideen konkretisieren bzw. strukturieren und die Aufgabenpakete auf die jeweiligen Teammitglieder verteilen. Die hochgeladenen Fotos bieten schon einmal einen kleinen Vorgeschmack.


Blogger Pictures

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Projekt II: Heimspiel der DEG-Metrostars

Das tagelange Telefonieren und der rege E-mail-Verkehr führten endlich zum Erfolg.Nachdem alle Teammitglieder der starz production die letzte Woche damit verbrachten, sich von den zahlreichen Absagen der Sportvereine nicht demotivieren zu lassen, folgte nun die vielversprechende Zusage der DEG-Metrostars.

Nach einem persönlichen Treffen mit dem Pressesprecher der DEG, Herr Frieder Feldmann, bekamen wir eine Drehgenehmigung für das Heimspiel der DEG-Metrostars gegen die Iserlohn Roosters
am 13.11.08 im ISS-Dome in Düsseldorf Rath.

Herr Feldmann war sehr interessiert und erwartet eine genaue Konzeption, die wir ihm bis zum 10.11.08 vorlegen werden.

Des Weiteren bietet er uns die Möglichkeit die Location ISS-Dome beim Heimspiel gegen die Augsburger Panther am 30.10.08 zu besichtigen, sodass wir mögliche Kamerastandorte auswählen können.

Abschließend die zahlreichen Absagen der Sportvereine im Überblick:

-Leverkusen Gaints
-Kölner Haie
-VFL Gummersbach
-Borussia Düsseldorf
-KFC Uerdingen
-Fortuna Düsseldorf

Original-E-Mail vom 28.10.08

Hi Gruppe,

Habe sehr gute Nachrichten: Wir können ein Heimspiel der DEG-Metrostars im ISS-Dome in Düsseldorf filmen. Der Drehtag wäre dann der 13.11 gegen die Iserlohn Roosters um 19:30. Wir sollten, wg. der Lichtshow natürlich früher dort sein. Um uns im Vorhinein schon einmal einen Überblick zu verschaffen, habe ich 5 Pressekarten für diesen Donnerstag gegen die Augsburger Panther bekommen. 3 habe ich noch, also wer zuerst schreibt, malt zuerst! ;-)

Beste Grüße,
Georg

Blog-Strukturierung

Aufgrund der Tatsache, dass der Blog für beide Projekte verwendet werden soll, wurde dieser folgendermaßen umstrukturiert:

- Dia-Show wurde aus Platzgründen entfernt, Fotos wurden zu einer ZIP-datei zusammengefasst.
- Die Links sowie die Überschriften der Downloadlisten wurden so umbenannt, dass die Dateien eindeutig zu einem Projekt zugeordnet werden können. Insgesamt besitzt der Downloadbereich nun eine aufgeräumtere Struktur.
- Der Blog hat eine neue farbliche Gestaltung passend zum neuen Projekt bekommen.

Es ist uns nicht möglich, alle Dateien des ersten Projektes komplett in einen „Ordner“ (mit zugehörigen Unterordnern) zu verschieben, da blogger.com diese Option nicht zu bieten scheint.

Leider wurden wir bei diesen Arbeiten vielfach mit technischen Problemen konfrontiert, da wir die Dienste bei verschiedenen Anbietern nutzen (Diashow: Flickr [Yahoo!], Dateiupload [upload-manager.de, fileuploadx.de] etc.). Dies war zum Teil zeitaufwändig. Aus diesem Grund erwähnen wir diese Arbeiten.

Sonntag, 26. Oktober 2008

2. Idee, Event: Organisation

2. Idee

Inspiriert von dem „DTM 24 Stunden Rennen“ – Film unserer Vorgänger gefällt uns die Idee einen Film über ein Event zu drehen. Der Film zeigt, wie gut man Eindrücke des Autorennens in 100 Sekunden vermitteln kann. Der Film ist abwechslungsreich gestaltet und ist aufgrund der schnellen Bildfolgen und Szenenwechsel in keiner Weise langweilig. Dem Team schwebt ebenfalls ein Event in sportlicher Hinsicht vor. Dazu wurden passende Veranstaltungen in der Umgebung Kölns gesucht. Jedes Teammitglied hat die Aufgabe sich über das ihm zugeteilte Event zu informieren. Konkret sollen Zugangsberechtigungen, Filmerlaubnis, filmische Möglichkeiten und eventuell organisatorische Angelegenheiten besprochen werden.

Bislang haben wir die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, die zutreffende Person bei dem jeweiligem Sportverein zu finden, die über Filmerlaubnisse zu entscheiden hat. Bei unseren Telefonaten wusste die Gegenseite oft nicht, wer überhaupt zuständig ist. Auch haben wir in einem Fall erlebt, dass es anfangs mit dem Filmen alles kein Problem ist, dann jedoch plötzlich viele Schwierigkeiten bei den Vereinen auftreten.

Uwe: Handball, Kölner Raum
(erst Zusage, jetzt wahrscheinlich doch eine Absage)

Georg: Boxen (Universum), Basketball, Eishockey DEG
(noch offen)

Bahar: Boxen, FC-Koeln Amateure, Fortuna Köln
(Fußball: wahrscheinlich eine Zusage, Boxen: Absage)

Sandra: Kölner Haie
(noch offen)

Jenny: KFC Uerdingen
(noch offen)

Christian: Düsseldorf-Tischtennis (Absage)

Da wir, wie oben aufgelistet, schon einige Absagen bekommen haben, wurden ebenfalls kulturelle Veranstaltungen mit einbezogen.

Jörg: Presse-Ausweis, event. Hip Hop Event
(noch offen)

Falls kein Event wider Erwarten klappen sollte, eine weitere Idee wäre:

Alex: O-Ton Interviews, Beispiel: TV-Total.

Das Informieren und Erkundigen nimmt nun schon anderthalb Wochen in Anspruch (reger, aber schwerfälliger E-Mail-Verkehr zwischen Vereinen und dem Team der starz production). Trotzdem ist es wichtig, dass wir ein Thema finden, welches interessant für den Zuschauer ist. Des Weiteren müssen alle 11 Teammitglieder mit der Idee einverstanden sein. Dies ist auch nicht leicht!

Anfang nächster Woche (27. Oktober 08) muss nun das Event ausgewählt sein, damit mit der Erstellung der vorbereitenden schriftlichen Unterlagen begonnen werden kann. Diese müssen vor dem festgelegten Termin des Events fertig sein, weil wir den Drehtag selbstverständlich nicht verschieben können.

2. Projekt - Konzeption, 1.Idee

Seit Beginn des Projektes am 15.10.08 befinden wir uns in der Konzeptionsphase. Diese dauert bei dem zweiten Projekt entscheidend länger, da wichtige Entscheidungen vor allem hinsichtlich der Themenwahl getroffen werden müssen. Die Mitglieder von Starz Production haben sich dazu zweimal „offiziell“ (wir stehen ansonsten ständig per e-Mail in Kontakt und besprechen uns ebenfalls zwischen den Vorlesungen) zusammengefunden, nämlich am 15. Oktober 08 und am 23. Oktober 08. Hier wurden mehrere Themenvorschläge gemacht, von denen zwei an dieser Stelle erläutert werden sollen.

1. Idee
Es soll ein Film produziert werden , in dem Alltagsgeräusche so zu kombinieren sind, dass ein eingängiger Rhythmus und eventuell eine Melodie entsteht. Inspiriert wurde das Team von einem bestehenden Film, der die gleichnamige Idee beinhaltet und zahlreiche Preise gewonnen hat.

Die Umsetzung scheint jedoch nach langem Überlegen problematisch. Die Klänge müssten eventuell mit Effekten bearbeitet und sehr exakt platziert werden, sodass es für den Zuschauer nicht unnatürlich klingt. Dieser merkt selbstverständlich sehr schnell, wenn Bild und Ton nicht zusammenpassen. Mit unzähligen Geräuschen scheint die Synchronisierung vielleicht sehr zeitaufwendig zu werden., damit alles einhundertprozentig passt. Das Team müsste sich mit erfolgreichen Beispielen wie Stomp messen lassen. Da die Audiobearbeitung von Apples Finalcut Pro beim ersten Projekt noch nicht in einem ausreichendem Maße erkundet wurde, ist eine solche Produktion höchstwahrscheinlich zu kompliziert.

Erstes Projekt – Schlussfolgerungen

Die Schlussfolgerungen kurz notiert:

Bzgl. des Films

- Die Personen waren zum Teil zu schmal. Das Team muss beim nächsten Film den Einstellungen für das sogenannte Capturen erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Dazu müssen wir uns nochmals über die Begriffe NTSC, PAL, anamorphotisch etc. im Klaren werden.
- Einige Szenen sind irrtümlicherweise im 16:9 Format aufgenommen, da wir an verschiedenen Drehtagen und mit verschiedenen Teams gedreht haben. Die wichtigen Kameraeinstellungen sind demnach vor jedem Dreh erneut zu überprüfen.

Bzgl. des Teams

- Die Arbeitsaufteilung muss noch besser organisiert werden. Dabei stehen wir vor einem grundsätzlichen Problem. Die strikte Arbeitsaufteilung, d. h. Person 1 ist für den Ton zuständig, Person 2 ist für einen bestimmten Teil der Dokumentation usw., kann in dieser Form nicht so konsequent umgesetzt werden.
Denn: Jedes Teammitglied soll und muss so viele Erfahrungen wie möglich machen, damit man sich gleichzeitig Wissen für die Klausur aneignet. Wir alle brauchen neue Erkenntnisse im Umgang mit den einzelnen Techniken sowie weitere Fähigkeiten in der Dokumentation eines Filmprojektes.
Aus diesem Grund können wir zwar Zuständigkeiten bilden, müssen jedoch alle immer mehr oder weniger dabei sein.

Bzgl. des Inhalts:

- Die vorbereitenden Unterlagen für den Dreh müssen in der gleichen sehr guten Qualität auch für das neue Projekt erstellt werden. Hier bedarf es keiner Veränderung.
- Die Dokumentation im Hinblick auf das Schneiden mit Final Cut muss verbessert werden. Dabei werden alle Teammitglieder die Hinweise zur Dokumentation beachten um diese umzusetzen. Es gilt noch mehr technische Details der einzelnen Arbeitsgänge sowie umfassender die Workflows in den einzelnen Phasen des Projektes zu dokumentieren.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Resume von Seiten der starz production

Einleitend ist zu sagen, dass alle im Vorhinein formulierten Ziele im zufriedenstellendem Umfang umgesetzt worden sind.

Mit ruhigem Gewissen kann verkündet werden, dass das Projekt allen Mitglieder der Gruppe Spaß gemacht hat und zusätzlich zu einer Verbesserung des kreativen Denkens führte.

Dennoch gab es Situationen, die zur Demotivation innerhalb der Gruppe geführt haben und aus diesem Grund auch erwähnt werden sollten.

Durch die fehlende Praxiserfahrung mit Final Cut kam es innerhalb der Gruppe oft zu langen Gesichtern. Es war sehr schwierig, die zum Teil komplexen, spontan entstandenen, kreativen Ideen umzusetzen.

Wie schon in den vorangegangen Blog- Einträgen erwähnt wurde, verlief das Schneiden nach einigen kleinen und größeren Schwierigkeiten gut und wir waren mit dem fertigen Kurzfilm sehr zufrieden.

Die Problematik begann, als wir die Musik unter den Film legen wollten. Wir entschieden uns ein „funkiges“ Lied von James Brown zu wählen, da dieses sehr gut zu den schnellen Schnitten im Film passt.

Nachdem wir das Lied einfügten, erklang ein greller Piepton, der uns die erste halbe Stunde beschäftigte und nicht gerade förderlich für die allgemeine Stimmung war.
Als wir das Problem erkannten (Lösung: Rendern), fiel uns auf, dass das Lied teilweise ein wenig monoton in Bezug auf den Film wirkt und nicht zu allen Szenen passt.

Ein weiteres Problem war das richtige Setzen des Fade out. Auch hier fehlte uns der Umgang mit Final Cut.

Abschließend ist zu sagen, dass dieser letzte Schnitt-Tag leider ein wenig die Stimmung gedämpft hat, da wir unsere kreativen Ideen, aufgrund mangelnder Final Cut Erfahrungen nicht völlig zufrieden stellend umsetzen konnten.

Ergänzung: kurzfristige Veränderungen des Drehplans am Drehtag

Bei unseren Dreharbeiten kam es letztendlich zu zwei Veränderungen.

Folgende Szenen wurden ausgelassen bzw. umgeändert :

- gesamte Szene in der Videothek musste ausgelassen werden
- Änderung der Szene mit der Prostituierten in eine harmlose, jugendfreie Version

Das erste Problem, was sich uns in den Weg, bezüglich der Videothekenszene stellte, war die Raumfindung für diesen Dreh. Leider erschien es schwerer als gedacht, eine geeignete Videothek zu finden, die unseren Ansprüchen von Raum und Ort entsprachen.

Des Weiteren wollte kein Videothekenbesitzer mit unserem Filmprojekt kooperieren. Wohl oder Übel mussten wir uns eingestehen, dass es nicht glaubwürdig erschien eine Videothek nachzustellen und somit entfernten wir die Szene aus unserem Drehplan.

Die zweite kleinere Änderung des Drehplans erfolgte am zweiten Drehtag. Die dort beschriebene Szene mit einer Prostituieren wurde leider nicht in diesem Umfang ausgeführt.
Alle weiblichen Mitglieder unserer Gruppe waren nicht bereit ihr pralles Dekollete zum Besten zu geben. Somit mussten wir auf eine abgestufte, jungendfreie Variante zurückgreifen. Indem keine ersichtlichen weiblichen Reize zu sehen waren, lediglich eine Dame, mit roter Perücke, die den Wink einer Prostituierten darstellen soll.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ton/Musik

Morgen am 06. Oktober wird sich das Team starz production nochmals treffen um die endgültige Fassung des Films herzustellen. Dabei wird es vor allem um die letzte Bearbeitung und den Feinschliff des Materials gehen. Es gilt sparsam Effekte einzuarbeiten und einige Schnitte nochmals zu verbessern.

Die Entscheidung, ob ein DVD-Menü mit Final Cut technisch möglich ist, wird ebenfalls am morgigen Tag entschieden.

Zudem wurde schon am Wochenende über den Ton bzw. die Musik diskutiert. Mehrere mp3-Dateien wurden an alle E-Mail-Postfächer geschickt, sodass sich die Teammitglieder schon einige Gedanken machen konnten, an welchen Stellen des Film welche (Teil-)Stücke von Musik in Frage kommen könnten. Zwei Vorschläge sollen hier genannt werden:

ZZ-Top – Blue Jeans Blues

oder

James Brown – Get Up Offa That Thing.

Da die meisten Lieder sehr lang sind, gilt es nur die markantesten Passagen auszuwählen, die zudem die Atmosphäre des Films unterstreichen müssen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

1.10- 2. Schnitttag

Unser zweites Treffen im RFH-eigenem Schneideraum ist heute am 01. Oktober und begann um 11Uhr morgens. An unserem vorlesungsfreien Tag waren wir sehr produktiv. Aus den zuvor grob geschnitten Szenen wählten wir nochmals die Bestgeeigneten aus und versuchten diese nahtlos aneinanderzufügen.

Nach einer erneuten Eingewöhnungsphase in das Final Cut Pro Programm fing die Arbeit langsam an Früchte zu tragen. Alle Aufnahmen von Szene 1 mit Uwe waren brauchbar und eigneten sich sehr gut für die ersten Schnitte.

Im Anschluss schnitten wir Szene 2 mit Uwe und Sebastian im Kiosk, welche ebenfalls zügig fertig gestellt wurde.

Erste Probleme kamen bei dem Sprung zur letzten Szene (Überfall / Schlägerei) auf. Das Sortieren des Bildmaterials war sehr aufwendig und zeitintensiv. Mangelnde Kenntnis im Umgang mit dem Programm, aber auch grundsätzliche Dinge wie das Arbeiten mit Mac (alle Windows-User) ließen zum Teil Pausen entstehen. Der Workflow verlief aus diesem Grund nicht immer flüssig. Das Arbeiten war aber nicht mehr so schwierig wie am Tag zuvor, die Grundlagen und einige Shortcuts waren gelegt.

30.09. - 1.Schnitttag

Ein Teil unserer Gruppe hat sich am 30.09.08 um 15.00 Uhr in der Weyerstraße, nach dem die letzten Szenen an diesem Tag abgedreht wurden, zum erstmaligen Schneiden verabredet. Nachdem wir problemlos den Schneideraum gefunden hatten, konnten wir auch schon loslegen. Wir spielten unseren gedrehten Film in Apples Final Cut Pro ein und entschieden uns dafür diesen erstmal „grob“ zu schneiden. Somit hatten wir den Film sinnvoll in einzelne „Stücke“ zerlegt und die unbrauchbaren Szenen weggeschnitten. Wir dachten uns, dass wir damit einen besseren Überblick über die einzelnen, brauchbaren Szenen gelangen könnten. Dieses hat größtenteils problemlos funktioniert.

Beim nächsten Schneidetreffen wollten wir dann die einzelnen Szenen zusammenfügen und die Feinarbeit vollziehen. Damit endete der erste Schneidetag gegen 17.30 Uhr.
Für den weiteren Schnitt haben wir zudem einen Platz im Projektraum für den morgigen Tag reserviert. Da wir es für unpraktisch hielten mit der ganzen Gruppe in den Projektraum zu gehen, entschieden wir uns die Gruppe in 2 Teams aufzuteilen, die in übereinandergehenden Schichten die Schnittplätze nutzen.

30.09. - 2.Drehtag

Da wir noch zwei einzelne Szenen zu drehen hatten, haben wir einen zweiten Drehtag angesetzt. Dieses stimmte auch mit unserer Planung durch den Drehplan überein.

Zuerst dekorierten wir aufwendig den „Geburtstagstisch“ um dort die erste Szene mit der Nichte zu drehen. Der Weißabgleich klappte diesmal problemlos. Wir probierten verschiedene Kameraperspektiven aus bis wir letztendlich brauchbares Material hatten. Die zweite Szene, bestehend aus dem Freier und der Nutte, drehten wir in einem düsteren Hintergang. Zu Anfangs filmten wir den Freier frontal, welcher sich in den Hintergang bewegte. Nachdem wir diese Szene im Kasten hatten, verstellten wir die Kamera in den Hintergang um nun detailliert die Nutte zu zeigen, wie sie an einer Zigarette zieht und der Freier ihr den 50 Euro Geldschein übergibt. Danach verlassen sie zusammen den Hintereingang.

Nach 2 1/2 stündigem Dreh konnten wir in das Medienzentrum zurückkehren. So liehen wir uns gleich danach eine Festplatte aus um unsere Aufnahme auf diese zu überspielen.
Während der Übertragungszeit nutzte die Gruppe die Wartezeit von etwas über einer Stunde, um eine verdiente Pause zu machen oder sich erneut mit einigen Funktionen im FinalCut durch das bereits überspielte Material von den Probeaufnahmen vertraut zu machen.
Nach der Übertragung auf die Festplatte, begannen wir die Szenen grob zurecht zu schneiden.

29.09. - 1.Drehtag

Am 29.09. haben wir nach Drehplan begonnen die einzelnen Szenen zu drehen.
Da wir am 24.09. bereits eine Kamera geliehen haben, um uns mit der Technik, den verschiedenen Einstellmöglichkeiten und den günstigsten Perspektiven zu beschäftigen, lief der Aufbau der Kamera und des Stativs sehr schnell ab.
Nach einem Weißabgleich haben wir auch sofort mit der ersten Szene begonnen. Auch diese war, in verschiedenen Perspektiven, schnell im Kasten, da durch den Probedreh auch die Darsteller bereits Erfahrung mit dem Umgang vor der Kamera gesammelt haben.
Nach dieser Szene wechselten wir den Drehort vom Babarossaplatz in Richtung RFH-Gebäude in die Lindenstraße.
Auch die übrigen Szenen liefen sehr gut.
Einzig eine Szene, nämlich die Überfall-Szene nahm sehr viel Zeit in Anspruch, da diese in etwa den Höhepunkt der Spannungskurve unseren kleinem Films darstellt, und daher in nahezu allen uns möglichen Perspektiven gedreht wurden ist.
So war nach dieser Szene schon einige Zeit vergangen, sodass wir uns entschieden haben die restlichen zwei Szenen am nächsten Tag weiter zu drehen.

Expose-Treatment-Drehplan-Storyboard

Nach der groben Szenenbeschreibung innerhalb der Gruppe haben wir die einzelnen Aufgabenteile (siehe vorherigem Post) verteilt.
Kleine Teams zwischen 1-2 Leute hatten die Aufgabe entweder das Expose, das Treatment, den Drehplan oder das Storyboard zu erstellen.
Am Montag den 29.09. haben wir uns vor dem eigentlichen Drehbeginn noch mal getroffen um die erstellten Werke innerhalb der Gruppe zu besprechen und zu diskutieren.
Da außer kleinen Rechtschreibfehlern  nichts zu bemängeln war, haben wir nach einer kurzen Zeit mit dem Dreh begonnen.

Samstag, 27. September 2008

Teamorganisation - Zwischenergebnis und weiterer Verlauf

Es ist Samstag, der 27. September 2008. Zeit um die Arbeit von starz production in der gesamten Woche (22.09.08 – 28.09.08) zu rekapitulieren.

Vorher jedoch kurz der bisherige Verlauf unserer Arbeit (siehe Einträge):

17. September Team Meeting I

Idee des Filmprojekts

19. September Team Meeting II

Szenenauswahl / grobe Szenenbeschreibung

21. September Skype Konferenz

Drehorte und Requisiten

Anmerkung: Leider mussten wir feststellen, dass Skype zwar eine gute Erfindung ist, jedoch noch nicht geeignet schnell Informationen auszutauschen. Es dauerte ca. drei mal so lang als ein Gespräch Face to Face. Wir haben schließlich doch E-Mail und analoges Telefon bzw. Mobiltelefon genutzt.


Ab dem 18. September, also ein Tag nach unserem ersten Team-Treffen, wurden jeden Tag sehr ausführliche E-Mails geschickt. Es dauerte wirklich sehr lange bis alle 11 Teammitglieder per E-Mail reagierten und Lösungen gefunden werden konnten.

Eine exemplarische E-Mail ist im vorherigem Post zu finden. Dabei wird deutlich, dass andauernd neue Fragen aufkamen und sich die Gruppe erst einmal organisieren musste. Aus diesen Erfahrungen haben wir beschlossen uns vorrangig persönlich zu treffen und vorerst nur wenige, kürzere E-Mails zu schicken um die Handlungsfähigkeit zu erhöhen.

Unser Treffen brachte dann auch schnell Antworten auf die Fragen der E-Mail. Für alle 11 Gruppenmitglieder das Wichtigste hier noch einmal zusammengefasst:

Der Ansprechpartner Carsten Jezewski ist von 9.00 – 13.00 Uhr in Raum W115 anwesend und steht uns dort für die Ausleihe bereit.

Das Lichtset befindet sich in einer Auswahlliste im Dispotool.

Die Kameras dürfen nur drei Tage an einem Stück ausgeliehen werden.

Jede Gruppe darf sich nur eine Kamera ausleihen (dazu später).


Nun zur Kalenderwoche 39 (22.09.08-28.09.08):

Die Woche war geprägt von schriftlichen Arbeiten. Am Montag haben wir das Exposé und den Drehplan erstellt. Für das Exposé haben wir unsere Unterlagen aus dem Fach Medienökonomie hervorgeholt um dort nachzuschauen, welche Dinge zu beachten sind. Zusätzlich haben wir Seiten aus dem Skript videoproduktion.pdf ausgedruckt um uns einen Überblick für die gesamte Woche zu verschaffen, sodass Arbeiten verteilt werden konnten.

Die weiteren Stichpunkte lauten dabei: Treatment, Storyboard, Drehzeiten, Kalender, Drehnotizen, Motivliste, Stabliste etc.
Anmerkung: Alle Dateien werden vor unseren Hauptdrehtagen veröffentlicht (Termine siehe im weiteren Verlauf des Posts).

Am Dienstag, den 23. September haben wir uns eine Kamera von Sony samt zugehörigem Stativ ausgeliehen. Eigentlich wollten wir zwei Kameras (wie empfohlen) ausleihen. Die Information der anderen Gruppen, sie alle hätten zwei Kameras bekommen, veranlasste uns noch einmal beim Medienzentrum vorbeizuschauen. Leider war Herr J. nicht persönlich anwesend und sein Vertreter wollte sich verständlicherweise nicht über seine Anweisungen hinwegsetzen. Somit musste starz production mit einer Kamera losziehen.

So schlimm war es dann doch nicht. Denn am Mittwoch, den 24. September, hatten wir schon genügend Equipment zu tragen. Der Mittwoch war auch eher als Probedreh gedacht. Unseren vorläufigen Drehplan (von Montag) hatten wir zwar schon auf dem mitgebrachtem Laptop zur Verfügung, jedoch mussten wir uns erst mal mit der Technik vertraut machen. Das fing mit dem Aufbau des Stativs (und wie man die Kamera darauf befestigt!) an. Die Tatsache, dass alle 11 Teammitglieder es am besten wussten, vereinfachte die Tatsache nicht, war aber manchmal auch sehr spaßig.

Zum Glück hatten wir die Bedienungsanleitungen auf einem USB-Stick gesichert, sodass wir alle Probleme zum Beispiel mit dem Ton lösen konnten:

Das externe Mikrofon funktioniert nicht! Wo ist der Köpfhörerausgang?

Lösung der Bedienungsanleitung:

An dem Pegel im Menü der Kamera konnten wir erkennen, dass kein Signal ankommt. Ein Teammitglied hat also ein neue Batterie gekauft.
Und den Kopfhörerausgang hätten wir ohne das beschreibende Bild der Anleitung nie gefunden!


An dem Tag konnten wir demnach erste Aufnahmen nach Drehplan machen. Wie gesagt stand jedoch das Ausprobieren im Vordergrund. Die ergänzenden und finalen Drehtage werden nächste Woche am Montag und Dienstag (29. / 30. September) stattfinden.


In der Vorlesung danach hatten wir also Material, das wir überspielen (bzw. capturen) konnten. Wir konnten nach der Einführung erste Schritte in Apples Final Cut Pro nachvollziehen. Ferner haben wir gesehen, dass zum teil schon einige brauchbare Aufnahmen gemacht worden. Deutlich wurde uns auch, wie Einstellungen an der Kamera die Aufnahmen beeinflussen. Es war am Filmmaterial stets erkennbar, wenn jemand eine Einstellung eingestellt (verstellt) hat.

Morgen, am Sonntag den 28.September werden wir die Dateien wie z.B. Expose, Drehplan, Requisite etc. einstellen.

Resumeé: Die Woche war für uns vielleicht nicht so spannend wie für andere Gruppen, die schon mit dem Drehen begonnen haben. Wir haben jedoch wertvolle Erkenntnisse im Umgang mit der Technik gesammelt und haben eine solide Basis auf der wir die Filmaufnahmen aufbauen können.

Samstag, 20. September 2008

19. September - Team Meeting II

In den Räumlichkeiten der Weyerstraße fand heute das zweite Meeting der starz production statt.
Es galt eine grobe Szenenauswahl und -beschreibung zu entwickeln.

Des Weiteren wurden die ersten Drehorte festgelegt und über nötige Requisiten gesprochen.

Nächstes Meeting wird am 21. September in Form einer Skype-Konferenz stattfinden, indem die Themen "Drehorte, Requisiten" vervollständigt und veröffentlicht werden.

Thema des übernächsten Meetings (23. September) wird vorraussichtlich die Schauspielerwahl und eine detaillierte Beschreibung der Charaktere beinhalten.

Folgend, das Ergebnis der Szenenauswahl:

Szene 1:
Person1, ein Geschäftsmann, findet am morgen 50€ in der Nähe eines Polizeireviers.
Er überlegt das Geld abzugeben, entscheidet sich jedoch dagegen und behält es.
Daraufhin geht er zu einem Kiosk, an dem er sich eine Zeitung kauft.
Der Schein wird über den Tresen geschoben und in die Kasse gelegt.

Szene 2:
Person2, ein Student, kommt kurz darauf in den Kiosk um sich Zigaretten zu kaufen.
In Form von Wechselgeld gelangt er an den 50€ Schein.

Szene 3:
Der Student geht in eine Videothek um sich einen Film auszuleihen und zahlt mit dem Schein. Person3, der Mitarbeiter, schaut zur Kasse (nachdem der Student gegangen ist), steckt den Schein jedoch in seine Hosentasche.

Szene 4:
Der Mitarbeiter geht in das Bordell (Pascha) und steckt den 50€ Schein einer Prostituierten für erbrachte Dienste in den Ausschnitt.

Szene 5:
Person4, die Prostituierte, besucht einen Dealer (Person5), um an Drogen zu gelangen, zahlt diese mit den 50€ und verlässt die Szene.
Der Dealer, selbst drogenabhängig, konsumiert mit Hilfe des Scheines auf einer Toilette Kokain.

Szene 6:
Der Dealer taumelt durch eine dunkle Gasse und wird Opfer eines Raubüberfalls. Der Dieb (Person6) flüchtet mit den 50 Euro.

Szene 7:
Ein kleines Mädchen feiert ihren Geburtstag (Person7) in einem dekorierten Raum.
Sie bekommt von dem Dieb (Person6), der nun überspielt stilvoll und seriös ausschaut, die 50€ geschenkt.

Mittwoch, 17. September 2008

17. September - Team Meeting I

Es ist der 17. September. Wir befinden uns im Medienzentrum der RFH.
Die strategische Konzeption steht fest und ein ausführliches Team-Brainstorming führte zur ersten Idee unseres Kurzfilms:

"Die Reise eines Geldscheins"

Wir werden versuchen, einen 50 Euro Schein, 24 Stunden lang, zu begleiten.

Unser Ziel ist es, einen gesellschaftlich relevanten Film zu machen und dies mit gesellschaftlich provokanten Mitteln zu erreichen.

Der Schein wird durch die verschiendensten Hände und Schichten gleiten.
Die Reise beginnt im Stadtzentrum und endet in sozialen Brennpunkten.