Freitag, 28. November 2008

Grober Überblick über den Verlauf des Schnitts


In diesem Post möchten wir kurz die Routinearbeiten des Schnitts erläutern. Die folgenden Arbeitsschritte wiederholten sich ständig und gelangen (meistens) problemlos.

Zum routinemäßigen Schnitt des Videos:

Auf das Intro (siehe vorherigem Post) folgt der Haupteil, der mit dem Song der H-Blockx unterlegt ist. Durch den Song ist es uns möglich gewesen schnelle Schnitte zu setzen und die Schnelligkeit der Sportart zu verstärken. Um die Arbeitsweise zu optimieren, haben wir die Hot Keys b (für die Klinge), a (für Auswahl) und Space (für Play) benutzt. Probleme gab es ab und zu, nämlich wenn man einzelne Clips getrimmt hatte. Denn dann verschoben sich manche Spuren nach links. Dieses Problem konnte jedoch durch das Schloss, welches sich links neben den Spuren befindet, behoben werden, so dass man einige Spuren sperren konnte. Die Clips blieben dann auch dort, wo sie hingehörten. Um die Clips besser zu trimmen kann man den Maßstab unten links mit einem Rad verändern. Wenn man dieses nach links zieht, geht man weiter ins Detail und kann den Clip besser schneiden. Ebenso haben wir rausgefunden, dass man mit den Pfeiltasten auf der Tastatur schnell an den Anfang und ans Ende des Videos springen kann. So erspart man sich die lästige Aufgabe immer mit der Maus den Balken unter den Spuren nach links oder rechts zu ziehen.

Um sehr viele Spuren zu vermeiden haben wir teilweise die Audiospuren von den Videospuren getrennt. Dazu muss man auf ein kleines Symbol rechts oberhalb der Spuren klicken. Im Gegenzug, wenn dieses Symbol aktiviert ist, hat man nicht das Problem, dass die Audiospur zur Videospur eventuell unsynchron ist. Neben diesem Symbol befindet sich ein weiteres Symbo mit der Funktion: Einrasten. Mit dieser Funktion lassen sich die Clips ohne Probleme aneinander legen ohne dass die Gefahr besteht, dass die Clips überlappen und der Schnitt an der richtigen Stelle "kaputt" geht.

Zu den schnellen Schnitten haben wir zusätzlich Effekte auf die Clips gelegt, die hauptsächlich Video- und Audioübergänge waren. Mit den Audioüberblendungen war es uns möglich die Geräusche harmonischer zu starten und ausklingen zu lassen. Die additiven Videoüberblendungen haben den Vorteil eine Transparenz der Clips herzustellen. Wenn man dann zwei Spuren mit Clips gefüllt hat, erzeugt man so einen schöneren Übergang als die einfache Ein- und Ausblendung.
Durch einen Doppelklick kann man die Effekte dann im Fenster Viewer noch weiter bearbeiten, um zum Beispiel die Dauer des Effektes zu verändern. Im Viewer kann man zusätzlich die Geschwindigkeit, die Größe und die Transparenz der Clips verändern. Mit Hilfe der Transparenz kann man mehrere Szenen, die in verschiedenen Spuren übereinander liegen, sichtbar machen.

Der Höhepunkt im Haupteil ist ein Tor der DEG und der "kleinen" Prügelszene während des Spiels. Aufgrund der vorgegebenen 100 Sekunden Gesamtlänge mussten wir hier sehr stark selektieren. Der Höhepunkt wird unterstützt durch sehr viele O-Töne, die ebenfalls den gesamten Videoverlauf dominieren.

Der Schlussteil zeigt weitere Spielszenen, das Abklatschen der DEG-Spieler mit ihrem Torwart und die Handshakes mit der gegnerischen Mannschaft. Geschnitten wure demnach in chronologischer Reihenfolge, also genau so wie der spätere Film aussehen wird. Unterlegt ist das Ganze mit dem Kommentar des Co-Trainers zum Spiel, der auch die Schlussszene darstellt.

Der folgende Post wird genauer auf die Einzelheiten des Schnitts unter Verwendung der wichtigsten Screenshots eingehen.

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