Mittwoch, 24. Dezember 2008

Erstellung des DVD-Covers, des Booklets, der Bedruckung und Menüführung - Überblick

In massiv unterbesetzter Zahl, traf sich die starz production am gestrigen Tage, einen Tag vor Heligabend, um das Filmprojekt ehrenbürtig abzuschließen.

Jedes Teammitglied bearbeitete eine Teilaufgabe, sodass das Cover, das Booklet, die Bedruckung und die Menüführung der DVD synchron behandelt werden konnte.

Beim Design haben wir uns an Corporate Design - Aspekten gehalten. So wurden Cover, Booklet und DVD passend zum Webblog gestaltet. Im Booklet befindet sich eine kleine Danksagung, Fotos vom Making Of und der Webblog-Link. So werden Blog und Film crossmedial vernetzt.

Da die fertige DVD Herrn Feldmann vorgelegt wird, haben wir uns beim Design auf das DEG-Projekt konzentriert. Der Film "Trip of the Fifty" ist lediglich als Bonusmaterial (vorangegangene Produktion) aufgezeigt und wurde bei der Gestaltung nicht berücksichtigt.

Das DVD-Menü selbst besteht aus dem Hauptprojekt (DEG Metrostars Film, 100 sek.) und Bonusmaterial. Als Bonus sind Faninterviews, Fotos vom Dreh und vorangegangene Produktionen (Trip of the Fifty) zu sehen.
Die Faninterviews haben wir an diesem Tag aus dem Gesamtmaterial herausgeschnitten. Der Ton wurde nochmals in gleicher Weise aufwendig bearbeitet (siehe vorherigem Post), da er oft viel zu leise war.

Nach einer Menge Probleme, was die Gestaltung angeht, speicherten wir die Dateien gegen 20:00 entgültig ab und ließen die erste Probe-DVD am Rudolfplatz drucken. Das Ergebniss war zufriedenstellend und der arbeitsreiche Tag somit lohnend.

An dieser Stelle einmal ein ganz großes Dankeschön an die fleißigen Arbeiter, die trotz Weihnachtsstress produktiv bis in die späten Abendstunden gearbeitet haben!


Wir wünschen allen Lesern eine entspannende Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr..

Montag, 15. Dezember 2008

Komprimierung

Der fertige Film :-) wurde mit dem Programm MPEG Streamclip komprimiert.

Da unsere Einstellungen nicht immer optimal abgestimmt waren, kontaktierten wir Herrn Prof. Dr. Rotermund und baten um Rat. Dieser schickte uns einen Screenshot mit den optimalen Einstellungen. Diese Einstellungen reduzierten die Dateigröße erheblich, die Qualität leidet jedoch verhältnismäßig am wenigsten.


Screenshot 1: Einstellungen

Die Datenrate des Tons haben wir allerdings erhöht (128 kpbs), da die Geräuschuntermalung uns sehr wichtig für die Atmosphäre des Film erscheint. Des Weiteren haben wir den Film auch im 4:3 Format ausgegeben.


Notwendig ist die Datenreduzierung, damit der Film im Internet abrufbar ist. Wir erstellten verschiedene Fimdateien für die DEG, von 17-45 MB. Somit kann nach der gewünschten Dateigröße oder nach Qualität entschieden werden.

Audiobearbeitung

In diesem Post soll es um Besonderheiten bei der Audiobearbeitung gehen. Verwendet wurde das zu Final Cut Pro zugehörige Programm „Soundtrack Pro“. Es ist ein Audiobearbeitungsprogramm, dass genauere Eingriffe in die Wellenformen des Materials ermöglicht, als dies in der Timeline von Final Cut möglich ist. Die routinemäßigen Aufgaben, wie das Setzen eines Fade-Ins und eines Fade-Outs, sollen an dieser Stelle nicht erläutert werden, denn dies haben wir zu einem überwiegenden Teil in Final Cut getan. Soundtrack Pro kam nur dann zum Einsatz, wenn die Aufgaben nicht in der Timeline erledigt werden konnten.

Problem: zu leises Audio-Material

Bei der Aufnahme haben wir immer darauf geachtet, dass der Ton nicht übersteuert, da es sonst zu unbrauchbaren Ergebnissen kommt. An einigen Stellen war der Ton zu leise, zum größten Teil bei den Interviews. In Final Cut Pro konnte das Problem nicht mehr behoben werden, denn dort war die maximale Lautstärke bereits erreicht.

Mit der Funktion „Normalisieren“ im Menü „Prozess“ haben wir versucht, die gesamte Lautstärke des Samples anzuheben. Da Pegelspitzen auftraten, konnte das Ergebnis nicht befriedigen. Die lauten Stellen wurden noch etwas lauter, die leisen Stellen blieben auch relativ leiser. Demzufolge haben wir den Effekt „Kompressor“ verwendet, um dieses Problem zu beheben. Er komprimiert das Audiomaterial. Laute stellen werden gedämpft, leise Stellen werden angehoben. So kann man Pegelspitzen in den Griff bekommen. Der Parameter „Gain“ des Kompressors erlaubte uns, die gewünschte Dynamik zu erzielen. Die Sprache des Interviews war nun nicht nur lauter geworden, sondern auch druckvoller und mit mehr Sättigung in der Stimme.

Screenshot 1: Effekte




Screenshot 2: Kompressor - Parameter


Waveform-Editor (Feinschliff):

Die detailreichere Ansicht von Soundtrack Pro ermöglichte uns, einzelne, sehr kurze Geräusche besser aus dem gesamten Material zu extrahieren. Diese Geräusche, zum Beispiel die Kufengeräusche der Spieler oder der Bodycheck an die Bande, bearbeiteten wir mit einem sog. „Equalizer“. Er dient zum Anheben und Absenken bestimmter Frequenzbereiche. Meistens erhöhten wir ein wenig die unteren Mitten, damit der Klang nicht so dünn klingt. Die Geräusche ließen sich danach viel besser in den Gesamtmix integrieren; vor der Bearbeitung waren sie so gut wie nicht zu hören. Die jeweils richtige Frequenz konnten wir anhand der grafischen Oberfläche des (3 Band-)Equalizers finden, in dem wir das Frequenzspektrum einmal unten, in der Mitte und einmal oben anhoben. Dann hörten wir uns die Unterschiede an.


Screenshot 3: Detailansicht der Wellenform





Eine praktische Funktion war das Senden der Aiffs oder Wavs an Soundtrack Pro. Somit konnten wir auch später noch Arbeiten erledigen, die uns nicht direkt aufgefallen waren.

Zu guter Letzt arrangierten wir die bearbeiteten und wesentlich verbesserten Audiospuren in der Timeline von Final Cut Pro. Die Spuren waren nach Musik, Zuschauergeräusche, Eishockey-Geräusche und Sprache getrennt. Der Audiomixer diente uns dann dazu, die jeweiligen Lautstärkeverhältnisse zu setzten bzw. den gesamten Ton abzumischen. Die Zuschauergeräusche wurden dabei aus mehreren Spuren zusammengemischt, einmal aus „Grundtumult“, Fan-Gesang und Torjubel. Auch in Final Cut Pro schauten wir stets auf das Audiometer, damit der Pegel nie über 0 DB kam.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Starz Production goes online - vorher aber der Feinschliff

Nach freundlicher Kontaktaufnahme mit dem Online-Administrator der DEG-Metrostars, Herr Reinders, sicherte uns dieser zu, einen redaktionellen Beitrag, inklusive Kurzfilm auf die offizielle Homepage der DEG zu stellen. Der Webblog-Link der Starz Production soll ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Bedingung ist selbstverständlich ein qualitativ hochwertiger Film.

Die Zugangsdaten des Servers liegen bereits vor.

Bevor wir den Film nun online stellen, haben wir noch einen "Interviewbalken" einfügen, den wir für das Interview mit Walter Köberle (ehemaliger Nationalspieler und sportlicher Leiter) benötigen. Ausserdem werden wir den Abspann um einige Sekunden verlängern, um alle Namen der Filmcrew enzufügen.

Zwei kleine Ergänzungen im Detail:.

1) Wir als eingefleischte DEG-Fans (ein Teil schon vorher, der andere Teil nach dem Film) haben völlig vergessen, dass der sportliche Leiter und ehemalige Nationalspieler Walter Köberle vielen Leuten nicht bekannt ist. Ein Banner mit Namensnennung und oben beschriebener Funktion war beim Interview unbedingt notwendig.
Wir erstellten diesen in Photoshop mit dem Logo der DEG. Als Bildgröße wählten wir die Voreinstellung, Pal 16:9, RGB-Modus. Wir verminderten die Deckkraft des Balken, damit er transparent wurde. Dies gab dem Balken einen professionelleren Flair.


Screenshot 1: Photoshop





Die PSD-Datei importierten wir nach der Bearbeitung in Final Cut Pro. Dort war diese aber plötzlich in einem anderen Format, der Interviewbalken war deutlich zu klein und zu schmal. Nach längerem Suchen und Überlegen, kamen wir auf folgende Idee:
Rechtsklick auf die PSD-Datei, dann Objekteinstellungen, dann Format, anamorphotisch ankreuzen. Jetzt stimmte das Format. Bei unserer Problemlösung stießen wir ebenfalls auf folgendes Programm, dass sehr außerirdisch aussieht und wir deshalb auch einen Screenshot machten :-).
Screenshot 2: unbekanntes Programm




2) Die 100-sekündige Vorgabe führte dazu, dass nur unser Team-Name Starz Production im Abspann genannt werden konnte. Im Internet möchten wir jedoch alle namentlich als Urheber genannt werden. Wir fügten einen „normalen“ Rolltext bei Final-Cut Pro ein.



Mittwoch, 3. Dezember 2008

Einzelheiten der Filmproduktion

Nach etlichen Stunden ist das Video fertig geschnitten. Nächste Woche Dienstag (9. Dezember) werden noch kleine Schönheitsfehler ausgebessert.
In den nächsten Posts werden noch einige Erfahrungsberichte enthalten sein und der Ton wird nochmals genauer beleuchtet.

In diesem Post sollen einige Einzelheiten des Schnitts, technische Aspekte sowie auch Probleme erläutert werden. Screenshots zu den einzelnen Themen sollen die Anschaulichkeit gewährleisten.

Wir haben gerade diese Themen aus dem Workflow näher beleuchtet, da sie uns entweder die größten Probleme bereitet haben (erheblicher Zeitfaktor) oder da sie am besten den Lernfortschritt im Bezug zum ersten Projekt dokumentieren.


Zum Eindigitalisieren:

Da es bei unserem letzten Projekt schon an dieser Stelle Probleme mit den Formaten 4:3 und 16:9 gegeben hat, möchten wir an dieser Stelle unser (zum letzten Mal verbessertes) Capturen kurz erläutern.

Das Ausgangsmaterial wurde durchgehend und ohne Ausnahme in 16:9 aufgenommen und mit den zugehörigen Einstellungen gecaptured (siehe einer der vorherigen Posts).

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, das gesamte Material zu digitalisieren und nicht nur brauchbare Clips zu extrahieren. Der Grund dafür lag in der durchgehenden Verwendbarkeit des Tons auch bei nicht brauchbaren Bildern. Die Kamerateams haben sich sogar oft an einigen Stellen während des Filmens ausschließlich auf den Ton konzentriert. Diese „Ton-Abschnitte“ konnten wir dann anhand unserer Karteikarten identifizieren.


Screenshot 1: lange digitalisierte Spuren

Somit hatten wir insgesamt viele große und lange Spuren. Jedes Kamerateam hatte die Aufgabe aus den eigenen sehr langen Filmsequenzen viele kürzere zu erstellen. Die unwesentlichen Sequenzen wurden konsequent aussortiert. Dies geschah an mehreren Macs gleichzeitig. Die Arbeitsaufteilung ließ uns wesentlich schneller zu den geforderten Ergebnissen kommen, d. h. nur noch kleinere, verwendbare und benannte Szenen aus der Masse des Filmmaterials zu erhalten.

Screenshot 2: kleinere Szenen



Es war eine gewaltige Arbeit, da wir fast 5 Stunden Filmmaterial zu bearbeiten hatten. Die Namensnennung der Clips machte uns des Weiteren enorm Arbeit. Wir haben dies jedoch für jede einzelne geschnittene Szene durchgehalten, um später beim Zusammenfügen der einzelnen Sequenzen den Überblick zu behalten. Dieser zusätzliche Arbeitsaufwand hat sich im Nachhinein gesehen ausgezahlt, weil wir dadurch viel schneller und präziser arbeiten konnten.


Screenshot 3: benannte Clips

Nach 9 Stunden Clips erzeugen hat das Team der Starz Production den ersten Schnitttag beendet. Nichtsdestotrotz hatten wir noch mehr Material, aus dem Clips erzeugt werden mussten..........

Zum Problem: Medien erneut verbinden

Das Problem lag in der Tatsache, dass unsere vielen kleinen Schneidegruppen ihr grob geschnittenes Material alle anders organisiert und gespeichert haben.


Screenshot 4: Medien erneut verbinden

Als eine nachfolgende Gruppe am nächsten Tag zum Schneiden die Projektdatei .cpr öffnete, kam ununterbrochen der Hinweis das verschiedene Medien offline sind. Da sich die Clips aus unterschiedlichem Rohmaterial unserer einzelnen Gruppen zusammensetzten, reichte es nicht den Befehl „Medien erneut verbinden“ einmal zu betätigen. Vielmehr mussten mühsam die einzelnen Dateien gesucht werden und einzeln verbunden werden. Zumal bestand das Problem, dass sich die Projektdatei auf einigen Rechnern problemlos öffnen ließ und auf anderen nicht. Folgende Lösung schaffte Abhilfe: Der automatische Speicherort von Final Cut wurde von uns auf die externe Festplatte gelegt. Nun funktionierte das Projekt auf allen Rechnern.


Screenshot 5: Verlegen des Speicherortes

Die Problematik, die hier in wenigen Sätzen beschrieben wird, war äußerst zeitaufwendig und kostete viele Nerven. Es zeigte sich an dieser Stelle die Unerfahrenheit im Umgang des Programms, wenn massenweise Clips verwaltet werden müssen. Die Organisation der Dateien bei über 5 Stunden Filmmaterial ist aber elementar. Für ein nächstes Projekt hätten wir diese weitere Erkenntnis und würden genauere Angaben zur Speicherprozedur für die einzelnen Gruppen festlegen.


Screenshot 6: unzählige Dateien (auf der Festplatte)


Screenshot 7: unzählige Dateien (in der Timeline)



Zum Problem: Bedienungsanleitung

Es tauchten während des Schnitts immer mal wieder kleinere und vor allem größere Probleme auf. Wir beschlossen daher mehrmals die Bedienungsanleitung zu Rate zu ziehen.
Wir waren ehrlich gesagt schon geschockt, dass der Umfang der Bedienungsanleitung 2243 Seiten beträgt. Dabei wurde uns nochmals bewusst, dass wir mit einem Profi-Programm arbeiten und Probleme dabei, mit unserer geringen Erfahrung, wohl selbstverständlich sind. Die Schwierigkeit war allerdings, dass man in der Bedienungsanleitung nur fündig wird, wenn man den Fachausdruck kennt. Wenn nicht, ist das Suchen in der riesigen PDF sehr ermüdend. Es kam ebenfalls öfter vor, dass unser Suchwort auf keiner der über 2000 Seiten vorkam.



Screenshot 8: Feststelltaste - Hilfe in der Bedienungsanleitung: Drücken Sie die Feststelltaste! (welche Taste?)



Zum Fenster Canvas:

Das Fenster Canvas, das sich neben dem Viewer-Fenster befindet, war im weiteren Verlauf des Schnitts äußerst hilfreich. Speziell das Drag und Drop war eine Funktion, die wir beim ersten Projekt noch gar nicht so beachtet haben. Das Klicken auf einen Clip im Viewer-Fenster, das Gedrückthalten der Maus bei gleichzeitigem Verschieben des Clips auf das Canvas-Fenster, öffnet eine Auswahl von Befehlen wie „Einsetzen“ oder Überschreiben“ (sogenannte Canvas-Editierung). Die Funktion verbessert den allgemeinen Workflow erheblich.



Screenshot 9: Arrangement der Spuren (Ausschnitt)


Auch in der zum Canvas-Fenster gehörenden Timeline entdeckten wir nützliche Funktionen. Wir benutzten nicht nur das horizontale, sequentielle Anordnen der einzelnen Dateien, sondern verwendeten an einigen Stellen die horizontale Editierung. Wenn man den Button ganz links unten an der Timeline aktiviert, kann die Durchsichtigkeit der oberen Videospuren per Maus in den jeweiligen Clips geregelt werden (siehe im Film beim Intro).

Im Großen und Ganzen verwendeten wir jedoch die Effekte aus folgenden Gründen spärlich:

1) Der übermäßige Einsatz von unkonventionellen Effekten führt leicht zu einem eher unprofessionellen Ergebnis. Viele Effekte von Final Cut sind unserer Meinung nach eher eine Spielerei.
2) Zum Teil sind die Effekte schwierig zu editieren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Ein guter, einfacher Schnitt ist oft besser als ein schlechter Effekt.
3) Effekteditierung ist oft sehr zeitaufwändig.


Screenshot 10: unzählige Effekte


Zum Fenster Viewer:

Eine sehr nützliche Funktion haben wir auch bei diesem Fenster herausgefunden. Haben wir einen Filmschnipsel nicht mehr wiedergefunden, aber wussten noch welches Kamerateam die gesuchte Szene gefilmt hat, so haben wir das gesamte Material in den Viewer geladen. Dann haben wir die gewünschte Sequenz durch das Setzen von In- und Out-Marken definiert (Tasten i und o) und haben diese dann per Drag und Drop in die Timeline an die gewünschte Stelle gezogen.


Screenshot 11: Viewer und Canvas

Das Viewer-Fenster haben wir zudem für unsere Effekteditierung genutzt (siehe Post „Grober Überblick über den Verlauf des Schnitts“). Außerdem dient es dazu, Farbkorrekturen durchzuführen. Da wir allerdings bei diesem Projekt penibel darauf geachtet haben den Weißabgleich bei jedem Standortwechsel durchzuführen, war eine Farbkorrektur im Viewer so gut wie nicht notwendig. Unsere Befürchtung, man könne die Bilder der unterschiedlichen Kameras als nicht zueinander zugehörig erkennen, hat sich zum Glück nicht bestätigt.


Screenshot 12: Einsatz fast nicht notwendig - die Farbkorrektur


Montag, 1. Dezember 2008

Team-Organisation der starz production

Bevor wir die Feinheiten des Schnitts sowie genauere technische Aspekte darstellen, möchten wir in diesem Post nochmals auf die Team-Organisation der starz production eingehen. 11 Leute zu koordinieren, die neben diesem Filmprojekt alle in unterschiedlichen, weiteren Projektgruppen sind, ist nicht einfach und erforderte zum Teil eine schwierige und langwierige Kommunukation über E-Mail. Dabei stellte sich das Kommunikationsmittel E-Mail jedoch noch als eine der besseren Wege heraus. Unsere (für dieses Projekt eingerichtete) Gruppe im sozialen Netzwerk "StudiVz" wurde zum Ende hin überhaupt nicht mehr genutzt und erwies sich für Terminabsprachen als ungeeignet.

Um die Einfachheit ;-) der Terminabsprachen zu verdeutlichen, haben wir folgende E-Mail vom 18. November hier veröffentlicht. Die unzähligen, ellenlangen Antworten ersparen wir dem Leser an dieser Stelle.

Original-E-Mail vom 18. November 2008 zur Terminabsprache für das Eindigitalisieren und den Beginn des Schnitts:

Betreff: Bänder sind kaputt gegangen!!!!

Hi.
Also wir haben vorhin das so geregelt, dass Nils und ich, sowie Sepp morgens kommen wollten, und erst einmal das was da ist, einzudigitalisieren.
Einige können morgen nicht wegen dem Medienprojekt, die wollten dann wann anders (Freitag oder Montag) schneiden.
Müsst ihr mir nur nochmal die genauen Termine schicken.
Angeblich muss der Film jedoch nächste Woche Mittwoch schon fertig sein, frag ich aber den Rotermund morgen noch genauer.
Daher müssten wir spätestens nächsten Mittwoch alles zusammenfügen und zurechtschneiden.

@Uwe und Jörg
Also die anderen Teams wollten dann ihr Material zusammen schneiden. Weiß nicht wie ihr das geplant habt. Wir sind jetzt vorhin davon ausgegangen, dass ihr morgen wegen dem Medienprojekt sowieso nicht könnt, daher haben wir für morgen jetzt die beiden anderen Teams.
Aber wenn euch das zeitlich passt, könnt ihr gerne morgen kommen, werden wir dann schon sehen wegen der Einteilung.
Falls ihr morgen aber mehr Zeit für das Medienprojekt braucht, müsst ihr nicht zwangsläufig morgen kommen, wie es euch passt.

@Jenny
Genau das gleiche. Morgen ist kein Zwang zu kommen, nur wenn man es sich einrichten kann.
Ich z.b. kann Freitag auf keinen Fall.

@Bahar
Wenn du Zeit hast könntest du auch morgen kommen, dann könntest du mit Sepp zusammenschneiden, da Sandra aufgrund des Medienprojekts morgen nicht kann.

@Chris
Brauch dann noch die genaue Uhrzeit für Freitag, wenn du dann schneiden willst, bzw. die Festplatte abholen willst.

@all
Für Montag dann auch für die, die dann schneiden wollen.
Eventuell können ein paar ja auch schon Montag anfangen mit dem zusammenfügen.

Ma schaun wies zeitlich passt.

P.S
Betreff war nur eine Lesegarantie ^^

schönen abend und lg